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ANDERE GEDENKSTÄTTEN

ANDERE GEDENKSTÄTTEN

Die wichtigsten polnischen NS-Gedenkstätten. Ghetto Warschau – Treblinka – Sobibor – Lublin und Majdanek – Belzec - Krakau und Auschwitz

Viele assoziieren den Holocaust ausschließlich mit den Gaskammern von Auschwitz. Doch Auschwitz war nicht der einzige Ort der Massenvernichtung. Es gab auch andere, nicht minder schreckliche Einrichtungen, die nur deswegen weniger bekannt sind, da von ihnen im Gegensatz zu Auschwitz nicht Tausende ehemalige Häftlinge berichten können (Auschwitz war nicht nur Vernichtungs-, sondern auch Konzentationslager, daher die große Anzahl an Überlebenden), sondern nur vereinzelte Augenzeugen der dort begangenen Verbrechen – aus dem Lager Belzec ist beispielsweise nur ein einziger Überlebender bekannt. Diese abseits der Hauptstraßen gelegenen Orte sind bis heute für Besucher nur schwierig zugänglich.
Die Zahl der Opfer von Treblinka ist nur unwesentlich geringer als die der Opfer von Auschwitz, der Vernichtungsprozess in Belzec war an Effektivität nicht zu übertreffen (eine halbe Million Opfer in nur 9 Monaten), darüber hinaus gab es noch die heute weitestgehend vergessenen Vernichtungslager Sobibor und Kulmhof (heute Chełmno) sowie das zweitgrößte nationalsozialistische Konzentrationslager nach Auschwitz – Majdanek bei Lublin.
Errichtet wurden diese Lager zwecks Durchführung der sogenannten Aktion Reinhardt, denn so wurde die geplante Vernichtung der Juden aus dem besetzten Polen offiziell bezeichnet, doch auch Juden aus Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und der Tschechoslowakei kamen darin ums Leben. Ganze jüdische Gemeinden aus Warschau, Litzmannstadt (Lodsch), Krakau, Lemberg, Lublin, Garten (Hrodna) sowie aus hunderten kleineren Städten in Ostpolen – der damals am dichtesten von der jüdischen Bevölkerung besiedelten Region Europas – wurden in diesen Lagern ausgelöscht. Im Schatten dieser enormen Todesfabriken fanden weitere, kleinere Vernichtungsaktionen statt, unter anderem Massenerschießungen der jüdischen Bevölkerung durch lokale Militär- oder Polizeitruppen. In ganz Ostpolen sind hunderte Massengräber verstreut, die jeweils Dutzende bis Tausende Ermordete bergen. Die Vernichtung in diesen Gebieten erwies sich tatsächlich als eine „Endlösung“: nur wenige haben überlebt und in ganz Ostpolen gibt es bis heute keine einzige jüdische Gemeinde. 

Programm:

1. Tag  Warschau
vormittags  Anflug in Warschau. Fahrt zum Hotel. Check in.
nachmittags  Stadttopographie aus der Aussichtsplattform des Palastes für Wissenschaft und Kultur. Führung über das Gelände des ehemaligen jüdischen Ghettos in Warschau und Besichtigung der Ausstellung des Museums POLIN für Geschichte und Kultur der Juden in Polen.
abends  Abendessen im Hotel. 
Unterkunft in Warschau.

2. Tag  Warschau – Treblinka – Lublin, 300 Km
vormittags  Geführter Spaziergang in der prächtig und liebesvoll nach der Zerstörungen des zweiten Weltkrieges wiederaufgebauten Altstadt von Warschau.
anschließend  Fahrt nach Treblinka und Besuch der Gedenkstätte.
Weiterfahrt nach Lublin.
abends  Ankunft in Lublin. Check in und Abendessen im Hotel.
2 x Unterkunft in Lublin

3. Tag  Lublin
vormittags  Stadtspaziergang durch Lublin (Altstadt, Byzantinische Kapelle der Heiligen Dreifaltigkeit, Gelände des ehemaligen Jüdischen Stadtteils und Ghetto, alter jüdischer Friedhof, Gebäude der ehem. Talmudhochschule u.a.)
nachmittags  Besuch in der Gedenkstätte Majdanek. Schwerpunkt „Aktion Reinhardt„ (Vernichtung der Juden in Generalgouvernement).
abends  Abendessen in Hotel, anschließend Treffen mit einem Historiker zum Thema: Geschichte der Juden in Polen.
Unterkunft in Lublin

4. Tag  Lublin – Sobibor – Izbica - Zamość, 210 Km.
vormittags  Fahrt von Lublin nach Sobibor. Unterwegs kurzes Halt in Wlodawa. Besichtigung der Synagoge aus dem 17. Jh. in Wlodawa.
Ankunft in Sobibor. Besichtigung der Gedenkstätte.
nachmittags  Weiterfahrt nach Zamość, unterwegs Halt in Izbica. Geschichte des. eh. Schtetl und Ghetto in Izbica, Besuch auf dem ehemaligen jüdischen Friedhof. – einem Massengrab der 4000 erschossenen Juden aus dem Ghetto in Izbica. Einzelfall Jakob Hersz Griner.
abends  Ankunft in Zamość.
Unterkunft in Zamość.

5. Tag  Zamość – Belzec – Kraków, 340 Km.
vormittags  Stadtführung in Zamość: Altstadt (unter UNESCO-Schutz), Zamojski-Residenz, Thomas-Kirche, ehem. Synagoge, ehem. Mikwe, Geburtshaus von Rosa Luxemburg, die Gedenkstätte "Rotunde". Schwerpunkte: Generalplan Ost, Zamość als Himmlerstadt, Aktion Zamość,  „Kinder von Zamość“.
nachmittags Fahrt von Zamość zur Gedenkstätte Belzec. Besichtigung der Gedenkstätte und Weiterfahrt nach Krakau.
abends Ankunft in Krakau.
3 x Unterkunft in Krakau.

6. Tag Krakau
vormittags  Besichtigung der Altstadt von Krakau und des eh. jüdischen Stadtteils Kazimierz
nachmittags  Besichtigung der Ausstellung „Krakau während der Okkupationszeit 1939 – 1945“ in der eh. Oskar-Schindler- Fabrik
abends  Freizeit

7. Tag Krakau - Gedenkstätte Auschwitz – Krakau, 130 Km.
vormittags Ganztägige Fahrt zur Gedenkstätte Auschwitz. Studienführung in der Gedenkstätte:
Besichtigung der Gelände von Auschwitz I Stammlager und Auschwitz II Birkenau
spätnachmittags  Rückfahrt nach Krakau und Zeit zur freien Verfügung.

8. Tag
Rückflug / Rückfahrt von Krakau

 

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