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KULTURREISEN NACH BRESLAU UND SCHLESIEN

Wrocław/Breslau - Stadt der Begegnung

Das heutige Breslau zu sehen heißt, mit eigenen Augen zu erfahren wie nahe wir uns gekommen sind: Polen, Deutsche, Europäer. Wenn man nach einem Beispiel dafür sucht, wie Feinde zu Freunden, und gegenseitige Ängste zu Sympathien werden, wie Misstrauen sich in Empathie verwandelt, wie das fremde Kulturerbe Teil des eigenen wird und wie letztendlich eine neue Identität entsteht, die das Polnische, Deutsche und Europäische verbindet.
Diese schnell gedeihende Metropole erlebte in den letzten 70 Jahren eine Wandlung vom Symbol der Vertreibung und vom Status Quo des kalten Krieges zu einem der deutlichsten Symbole des vereinigten Europas, denn buchen Sie eine unserer Kulturreisen und kommen Sie nach Breslau oder Wroclaw, wie Sie wollen. 

Kulturreisen nach Wrocław und Schlesien - auf der Suche nach tieferen historischen und kulturellen Sinne

Sind Sie auf der Suche nach einem Ziel für Ihre nächste Kulturreise? Wrocław (Breslau) scheint auf den ersten Blick ein unscheinbares Ziel zu sein, aber nach kurzer Überlegung werden Sie vielleicht zu dem Schluss kommen, dass Breslau/Wrocław und Schlesien/Śląsk sind ein Reiseziel, das auch die anspruchsvollsten Reiseliebhaber zufriedenstellen kann, die nicht nur auf der Suche nach touristischen Attraktionen, sondern auch nach tieferen kulturellen und historischen Eindrücken sind.

Die historische Hauptstadt Schlesiens ist die viertgrößte Stadt Polens und eines der größten Kulturzentren des Landes. 2016 wurde Breslau zudem mit dem Titel "Kulturhauptstadt Europas" ausgezeichnet. Breslau arbeitet seit Langem daran, sein Image von einem Symbol der Teilung im Kalten Krieg zu einer Stadt des polnisch-deutschen Dialogs zu wandeln und die europäische Offenheit zu pflegen. Die Menschen in Breslau haben in den Jahrzehnten nach dem Krieg einen langen Weg zurückgelegt.

Es ist faszinierend zu sehen, wie aus dem deutschen Breslau das polnische Wrocław entstanden ist. Die Entwicklung reichte von der Verdrängung der deutschen Vergangenheit der Stadt zugunsten von Propagandaparolen über ein zweites Lemberg und eine „piastische“, d.h. eine urpolnische Stadt, bis zur vollkommenen Integration des deutschen Kulturerbes in das polnische.

Malerisch an der Oder gelegen, deren Arme durch hundert Brücken mit einander verbunden sind, bietet sich den Touristen eine wunderschön rekonstruierte Altstadt. Der Breslauer Marktplatz sucht in Polen Seinesgleichen. Die Gotik kämpft mit dem Barock um die Vorherrschaft. Die Jahrhunderthalle und andere Werke der Moderne sind Beispiele für die herausragende deutsche Architektur des frühen 20. Jahrhunderts. Das Ossolineum, die Universität, das „Panorama von Racławice“, das Denkmal für Aleksander Fredro und das neu geschaffene Pan-Tadeusz-Museum führen uns in dieser postdeutschen Stadt zum Herz der polnischen Identität.

Die Erinnerung an die deutschen und polnischen Heimatvertriebenen wird lebendig an dem Denkmal von Kardinal Kominek mit den einprägsamen Worten aus dem Brief der polnischen Bischöfe an die deutschen Bischöfe von 1965: „Wir vergeben und bitten um Vergebung“. Man wird an den schwierigen Weg der Versöhnung zwischen Polen und Deutschen erinnert, einen Weg, der sich in der Geschichte von Breslau widerspiegelt.

Lustige und allgegenwärtige Zwergenfiguren, das neue Symbol von Wrocław, zaubern ein Lächeln auf die Gesichter der Touristen, verweisen aber auch auf die Zeiten des gesellschaftlichen Widerstands gegen die kommunistische Diktatur.

Innerhalb einer Tagesfahrt von Wrocław erreichen Sie die Friedenskirche in Świdnica / Schweidnitz (UNESCO-Welterbestätte), ein Zeugnis der religiösen Konflikte des 17. Jahrhunderts, die Gutshöfe und Schlösser der Familien von Moltke, von Blücher und von Hochberg, die Armenhäuser der von Gerhard Hauptmann beschriebenen schlesischen Weber und die Barockwerke von Michael Willmann, die Bergbaugebiete von Waldenburg sowie die benachbarten Kurorte. Die Erinnerung an die Verschwörer des Kreisauer Kreises wird im ehemaligen Gutshof der Familie von Moltke gepflegt. Dort fand 1989 die historische „Versöhnungsmesse“ unter Teilnahme von Bundeskanzler Helmut Kohl und Ministerpräsident Tadeusz Mazowiecki statt, die ein neues Kapitel in den deutsch-polnischen Beziehungen aufschlug.

Und schließlich findet sich hier als Krönung einer Reise der majestätische Kamm des Riesengebirges mit der Śnieżka, die die Umgebung dominiert und in deren Schatten ein Tal mit Schlössern und Gärten liegt – mehrere Dutzend Paläste und Herrenhäuser aus der Zeit, als das Tal von Jelenia Góra (Hirschberg) das bevorzugte Sommerurlaubsziel der königlichen Familie und der Berliner Aristokratie war.

In der Region stößt man auf viele Zusammenhänge, Bedeutungen, Symbole und Perspektiven, eine schöne Architektur und eine bezaubernde Natur. Spannende Themen zum Nachdenken und erstklassige Referenten erwarten Sie hier, die komplexe Themen zum Leben erwecken. Modern eingerichtete Museen und reiches Kulturangebot, aufgeschlossene Bewohner, eine ausgezeichnete Unterkunfts-, Straßen- und Fluginfrastruktur runden ihre Reise ab. Das ist das moderne Wrocław und Schlesien. Und wenn Sie Probleme mit der Aussprache des polnischen "ł" haben, können Sie getrost Breslau sagen – es wird niemanden stören.