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THEMENBEREICHE

Polnische Geschichte und Kultur
Krakau ist die historische Hauptstadt Polens und Sitz der ältesten polnischen Universität. In der Wawel-Kathedrale wurden alle polnischen Könige gekrönt und bestattet – heute ist das Ensemble auf dem Wawel ein wahres Sammelsurium nationaler Andenken, die über die tausendjährige Geschichte des Landes Aufschluss geben. Krakau – das ist Polen im Kleinformat. Wer die polnische Kultur und Geschichte kennenlernen möchte, ist hier an der richtigen Adresse.

 

Geschichte der deutsch-polnischen Beziehungen
Über Jahrhunderte hinweg verband die Stadt viel mit der deutschen Kultur. Lange Zeit profitierte Krakau von den Errungenschaften der deutschen Technik, Rechtswissenschaften und Kunst. Das Magdeburger Recht, der Aufstand des Vogtes Albert, die Preußische Huldigung, der Altar von Veit Stoß, das Denkmal der Schlacht von Tannenberg, Kopernikus als Student der Krakauer Universität, die Hanse, deutsche Handwerker und Patrizier – all diese Begriffe, Namen und Begebenheiten führen uns durch die hunderte von Jahren währenden komplizierten, aber zumeist (bis zum Zweiten Weltkrieg) fruchtbaren deutsch-polnische Kontakte.
Der Aufenthalt in Krakau bietet Gelegenheit, die jahrhundertealten deutsch-polnischen Beziehungen Revue passieren zu lassen.

 

Jüdische Kultur
Vor dem Zweiten Weltkrieg hatte Polen die größte jüdische Bevölkerung in Europa. Die Stadt Krakau war jahrhundertelang Sitz einer der größten jüdischen Gemeinden des Landes. Das jüdische Viertel Kazimierz ist ein europaweit einzigartiges architektonisches Ensemble. Auf einer relativ überschaubaren Fläche haben sich 7 Synagogen und zwei Friedhöfe erhalten, darunter auch der älteste jüdische Friedhof in Polen (Remu) mit dutzenden einzigartiger Grabsteine.

Auch die weltliche Bausubstanz des Viertels ist erhalten geblieben. Vor dem Krieg lebten hier sowohl orthodoxe, als auch chassidische und reformierte Juden. In der Alten Synagoge ist ein sehenswertes Judaica-Museum untergebracht. Das Galicia Jewish Museum hingegen informiert über das Leben der galizischen Juden.

Ein Besuch in Kazimierz gibt Einblick in die Kultur und Traditionen der polnischen Juden und die jüdisch-christlichen Beziehungen vor dem Holocaust.

 

Zweiter Weltkrieg und Holocaust
Krakau wurde während des Zweiten Weltkriegs zur Hauptstadt des Generalgouvernements, wie die besetzten Gebiete in Zentralpolen von den Deutschen bezeichnet wurden. Auf dem Wawel, dem einstigen Sitz der polnischen Monarchen, regierte der nationalsozialistische Generalgouverneur Hans Frank. Zahlreiche deutsche Beamte zogen mit ihren Familien in die Stadt und schnell setzten Terror und Verfolgung ein. Die Universität wurde geschlossen und die Professoren in Konzentrationslager verschleppt, polnische Schulen und kulturelle Einrichtungen geschlossen, Denkmäler zerstört, Kunstwerke aus Krakauer Museen entwendet und die Menschen massenweise zur Zwangsarbeit nach Deutschland deportiert. Widerstand jeder Art wurde mit dem Tod oder der Verschleppung in eines der Konzentrationslager bestraft. Die jüdische Bevölkerung wurde zunächst in das Ghetto gepfercht und damit durch Hunger, Krankheiten und Zwangsarbeit zum langsamen Sterben verurteilt. Am Rande der Stadt öffnete das Konzentrationslager Płaszów.

Im heutigen Krakau sind zahlreiche Überbleibsel und Andenken an die damalige Zeit erhalten geblieben. Viele Orte beeindrucken durch ihre Authentizität, das neue Museum in der einstigen Fabrik von Oskar Schindler hingegen lässt die Besucher ein Gefühl für den Schrecken jener Jahre entwickeln. Generalgouvernement, Sonderaktion Krakau, alte deutsche Stadt Krakau, Institut für Deutsche Ostarbeit, das Ghetto in Podgórze, KL Plaszow, Schindler-Fabrik, Apotheke zum Adler, Gestapo-Hauptquartier im Schlesischen Haus und die erhaltenen Fragmente der Ghettomauer. Diese Orte und Begriffe im Zusammenhang mit der Besatzung der Stadt Krakau geben einen Einblick in die deutsche Besatzungspolitik und bieten gleichzeitig das erforderliche Hintergrundwissen über die Ermordung der jüdischen Bevölkerung.

 

Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau
Auschwitz ist das Symbol des Massenmords an den europäischen Juden. Das, was in Auschwitz geschehen ist, wurde zum Ausgangspunkt für die Bestrebungen um ein friedliches Zusammenleben der Völker im Europa der Nachkriegszeit. Auschwitz ist eine Gedenkstätte, gleichzeitig aber auch riesiger Friedhof und ein großangelegtes Museum, das einen Überblick über die logistischen, technischen und administrativen Aspekte des Holocaust während des Zweiten Weltkriegs vermittelt.

Das Museum ist 65 km von Krakau entfernt. Die Anfahrt mit einem gemieteten Reisebus dauert ca. 1 Stunde und 15 Minuten.
Mehr Informationen über Auschwitz und Besichtigungshinweise finden Sie hier (Link)

 

Kommunismus und Zeitgeschichte
Der Stadtteil Nowa Huta wurde Anfang der 50-er Jahre des vergangenen Jahrhunderts als sozialistische Vorzeigestadt unweit der Lenin-Hütte aus dem Boden gestampft und galt als größtes industrielles Investitionsprojekt der Nachkriegszeit in Polen. Heute zählt Nowa Huta ca. 250 000 Einwohner und ist das größte Viertel von Krakau. Eine Besichtigung von Nowa Huta bietet Gelegenheit zu Gesprächen über die Geschichte Polens zu Zeiten des Kommunismus sowie über die aktuellen sozialen Probleme des Landes nach der Systemtransformation 1989.

 

Kunstgeschichte
Krakau gilt unter Kennern als schönste Stadt Polens. Der mittelalterliche Stadtkern ist gespickt mit Baudenkmälern europäischer Klasse. Die Altstadt zeichnet sich durch eine Mischung unterschiedlicher architektonischer Stile aus. Bei einem Spaziergang durch Krakau findet man Beispiele zahlreicher Stilrichtungen: von Romanik, über Gotik, Renaissance, Barock und Klassizismus bis hin zu Historismus und Art Nouveau. Die Beschäftigung mit Kunstwerken wie dem Altar von Veit Stoß in der Marienkirche, dem barocken Innenraum der St.-Anna-Kirche oder der im Jugendstil gehaltenen Basilika des Franziskanerordens bietet Gelegenheit zur Diskussion über Umbrüche in Kunst, Kultur, Religion und Philosophie.

 

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