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Marco der Pole
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nach Breslau

Hirschbergertal und Riesengebirge. Tagsausflug von Breslau

 

Nach 2 Stunden Fahrt von Breslau erreichen Sie Jagniątków (Agnetendorf ) - den Stadtteil von Jelenia Góra. Hier in einem Gebirgstal mit herrlicher Aussicht auf den Hauptkamm hat mehrere Jahre seines Lebens der Schriftsteller und Nobelpreisträger Gerhard Hauptmann verbracht. In seiner Villa „Wiesenstein“ ist  jetzt das Hauptmann-Museum untergebracht. Zugänglich für Besucher sind das Arbeitzimmer des Dichters, die ehemalige Bibliothek, das Kaminzimmer sowie repräsentative Eingangshalle, die 1922 von J.M. Avenarius ausgemalt wurde. Die Ausstellung umfasst Andenken zu Leben und Werk des Nobelpreisträgers und eine multimediale Installation mit audiovisuellen Dokumenten aus dem leben des Schriftstellers.
Anschliessend empfehlen wir eine kurze Wanderung  zur Burg Chojnik/Kynast im Sobieszów (Hermsdorf) – eine  Festungsruine liegt auf dem bewaldeten Chojnik ( Kynast), einem 627 m hohen Berg am Fuß des Riesengebirges, auf dessen südöstlicher Seite sich ein 150 m abfallender Steilhang hinunter ins sogenannte Höllental befindet. Aus dem Turm erstreckt sich malerische Panorama von dem Riesengebirge und dem Hirschberger Tal.
Zum Mittagsessen erreichen wir  Jelenia Gora (Hirschberg) – der Hauptort im Vorland des Riesengebirges. Schöne, gepflegte Stadt ist reich an historischen Bauwerken. Vor allem die Bürgerhäuser am Marktplatz sind sehenswert. Sie stammen aus der Barock- und Rokokozeit (17. und 18. Jahrhundert) und sind mit Laubengängen versehen. Am Marktplatz steht auch das Rathaus – klassizistische Bau stammt aus den 18. Jh. Historisch und architektonisch ist auch die Gnadenkirche zum Heiligen Kreuz  interessant  – eine Synthese zwischen protestantischem Klassizismus und römisch-katholisch geprägtem Barock. Die Kirche ist im Jahre  1709 nach dem Vorbild der Stockholmer Katharinenkirche entstanden. Das Hirschberger Tal nennt man auch „das Tal der Schlösser und Gärten“. Auf engstem Raum stehen hier 22 Paläste und Schlösser, die von ehemals feinsten Parkanlagen umgeben sind. Berühmte Architekten wie zum Beispiel Friedrich Schinkel und Friedrich August Stüler waren hier tätig. Die Gartenanlage wurden nach dem Entwurf des genialen Landschaftsarchitekten Peter Josef Lenne errichtet. Friedrich Wilhelm III ließ hier seine Sommerresidenz bauen, ihm folgten mehrere Vertreter des preußischen Adels.
Einige Kilometer von Hirschberg entfernt steht Schloss Łomnica (Lomnitz) mit einer Dauerausstellung, gleich  nebenan wunderbar restauriertes Schloss Wojanów (Schildau) und in dem  benachbartenMyslakowice (Zillerthal-Erdmannsdorf) die Sommerresidenz des Königs Friedrich Wilhelm III.
Wer auf Hauptmanns Villa und Schloß Kynast oder auf Hirschberg und das Tal der Schlösser und Gärten verzichtet, kann eine Wanderung in Riesengebirgen unternehmen z.B. aus Karpacz (Kruemmhübel) mit einem Sessellift auf  Kopa (Koppe) und weiter in Richtung Śnieżka (Schneekoppe).

 

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