DE
Marco der Pole
ul. Sarego 22/3
31-047 Kraków, Polen
tel: +48 12 430 21 17
e-mail: office@marcoderpole.com.pl
POLEN RUNDREISEN

POLEN RUNDREISEN

Entlang der polnischen Ostseeküste. Studienreise von Stettin über Kolberg, Leba, Kaschubische Schweiz nach Danzig, 9 Reisetage

Weite, ausgedehnte Strände, Kiefernwälder und Wanderdünen, Seen und Hügel, schmale, von Linden umsäumte Wege. Zwischen Stettin und Danzig liegen keine großen urbanen Zentren - Natur steht hier bis heute vor Kultur. Menschen, die hierher kommen reizt vor allem die großartige Naturlandschaft, doch lassen sich auch kleine Architekturdenkmäler, vor allem Backsteingotik, entdecken.

Abseits der modernen Seebäder mit ihrem Trubel finden wir ein ursprüngliches Bauern- und Fischerland. Kartoffeln und Roggen wachsen auf dem wenig fruchtbaren Boden; die ehemals preußischen, heute polnischen Bauern lebten und leben in eher ärmlichen Verhältnissen - ganz im Gegensatz zu den alten Junkersfamilien wie Bismarck und Krockow, die hier zu Hause waren. Über Jahrhunderte blieb hier die Zeit fast stehen, große Geschichte schrieb die Gegend nicht. Erst im zwanzigsten Jahrhundert kam es zu einer rapiden Beschleunigung, die die alten Lebensformen überholte.
Plötzlich gehen aus dem sandig-morastigen Boden unzählige Kirchen, Bürgerhäuser, Speicher, Kräne und Wehrbauten hervor - das ist Danzig, die Perle der Ostsee, die alte Hansestadt. Danzig zählte einst zu den reichsten Handelsstädten Europas und ist ebenso reich an Kulturschätzen, reich an älterer und neuerer Geschichte, die bis heute hier das Leben prägt. Ein echter Knotenpunkt, an dem deutsche, polnische, europäische Schicksale ineinander greifen.

 

Programm:

1. Tag
Von Berlin aus sind es nach Szczecin/Stettin weniger als zwei Stunden Fahrt. Während der Stadtrundfahrt durch die Hauptstadt Westpommerns besichtigen wir das Stettiner Hafentor, die gotische Jakobikirche, das alte Rathaus und das Schloss der Pommerschen Herzöge. Ein Historiker der Universität Szczecin gibt uns einen Überblick über die historische und kulturelle Landschaft von Hinterpommern.
Am Abend erreichen wir Swinoujscie/Swinemünde auf der Insel Wollin.

2. Tag
Wir beginnen den Tag mit einer kurzen Erkundung des Städtchens, das dank Theodor Fontane als �essin�seinen Platz in der Literatur gefunden hat.
Am Nachmittag machen wir eine Wanderung in den Wolliner Nationalpark. Zu den größten Attraktionen des Parkes gehören weite Sandstrände, steile Meeresufer, dichte Kiefernwälder sowie Wisente und Seeadler.

3. Tag
Wir machen uns auf den Weg entlang der Küste. Unsere erste Station ist Kamień Pomorski/Cammin, der Geburtsort des bekannten Schriftstellers Uwe Johnson. Das Städtchen mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten und einer der schönsten Kathedralen Polens liegt inmitten einer reizvollen Landschaft.
Der weitere Weg führt uns erneut entlang der Seeküste. Wir machen einen kurzen Halt in Trzesacz/Hoff - einem kleinen Dorf mit der Ruine einer Kirche, die im 14. Jahrhundert zwei Kilometer vom Meer entfernt gebaut wurde; ihre einzige erhalten gebliebene Wand hängt heute auf einem steilen Ufer direkt über dem Meer und bietet einen unvergesslichen Anblick. Wir machen eine Pause am Strand und fahren dann ein Stück weiter - nach Trzebiatów/Treptow. Schon von weiten ist der Gruetzturm der imposanten Kirche des lieblichen Städtchens mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten zu sehen. In Trzebiatów werden wir auch zu Mittag essen.
Von hier aus nun ist Kołobrzeg/Kolberg, der meistbekannte Kurort an der polnischen Ostseeküste nicht mehr weit entfernt.

4. Tag
Die wiederaufgebaute Altstadt, zahlreiche neue Hotels, Wellness- und Spa-Häuser sowie Luxuswohnungen aus neuester Zeit prägen das Bild des heutigen Kolbergs. Aus der dürftigen Zeit des Kommunismus ist hier nicht viel übrig geblieben - lediglich das Propagandadenkmal der "Vermählung Polens mit dem Meer", das an die blutigen Kämpfe um die Stadt und ihre Zerstörung im Zweiten Weltkrieg erinnern soll, ist ein Relikt aus jenen Zeiten.
Nach der Stadtführung (Dom, Rathaus von Schinkel, Leuchtturm, Hafen) hat jeder Zeit zur freien Verfügung. Diejenigen, die ganz aktuelle und reale Probleme des Landes kennenlernen möchten, laden wir zu einem gemeinsamen Ausflug ins direkte Umland ein. Denn nur wenige Kilometer von dieser prachtvollen Stadt beginnt das Gebiet des sog. "Polen B". Hier sehen wir verkommene LPGs mit heruntergekommenen Siedlungen der ehemaligen LPG-Arbeiter, wo bereits die zweite Generation ohne Hoffnung auf eine bessere Zukunft heranwächst. Genaueres über ihre Situation und welche Möglichkeiten zur Hilfe bestehen, erfahren wir von Menschen, die hier in der Sozialarbeit tätig sind.
Oder fakultativ:
Wir erkunden am Nachmittag per Fahrrad die Umgebung von Kolberg, sehen uns interessante Gutsdörfer südlich von Kolberg an oder fahren den Küstenradweg entlang.
Am Abend erzählt uns ein Journalist aus der Region über Geschichte und Mythos Kolbergs, die Einwohner nach dem Zweiten Weltkrieg sowie Ängste und Hoffnungen gegenüber den Deutschen.

5. Tag
Über Darłowo/Rügenwalde an der Wipper mit seinem sehr gut erhaltenen ostdeutschen Kolonialgrundriss, Wehrbauten und der gotischen Pfarrkirche sowie über Słupsk/Stolp, einem ehemaligen Fürstensitz mit eindrucksvollem Backsteinrathaus, kommen wir nach Smoldzino, einem Dorf, dass wunderschön gelegen ist am Fuße der großen Wanderdünen von Łeba.
Am Nachmittag entdecken wir bei einer Wanderung durch den Slowinzischen Nationalpark in 50 Meter Höhe die Düne und die jahrhundertealten Küstenwälder. Der Ostseewind hat die Zwergkiefern in fantasievolle Gestalten verwandelt.

6. Tag
Heute Vormittag steht das Freilichtmuseum in Kluki/Klucken am Łebaer See mit seinen typisch slowinzischen Fachwerkhäusern mit Schilfdächern auf dem Programm. Danach Ausruhen und Faulenzen am Strand. Die traumhaften, weiten Strände laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein; für die Aktiven besteht die Möglichkeit Fahrräder auszuleihen und eine Tour durch den Nationalpark und nach Łeba, einer ehemaligen Künstlerkolonie und heutigem Seebad und Fischerhafen, zu unternehmen.
Den Abend verbringen wir bei Lagerfeuer und Musik.

7. Tag
Wir verlassen die Ostsee, um in die idyllische Landschaft der Kaschubei einzutauchen. Hügel, Seen, Felder und weite Äcker machen die Landschaft des stillen Bauernlandes aus. In Chmielno besuchen wir die Töpferei der Familie Necel; während der Mittagspause verweilen wir in Kartuzy/Karthaus, der Hauptstadt der kaschubischen Schweiz.
Am Nachmittag erreichen wir unsere Pension und haben noch genug Zeit, die Schönheit der kaschubischen Schweiz auf einer Wanderung zwischen den Seen oder bei einer Kutschafhrt zu genießen.
Und am Abend lassen wir es uns bei Spezialitäten der kaschubischen Küche so richtig gut gehen.

8. Tag
Paddeln, Radfahren, Baden, Spazierengehen, am Seestrand liegen und nichts tun sind die Vorschläge für den heutigen Tag. Aber es gibt auch eine Alternative für die Entdeckungshungrigen: Wir fahren auf den Wieżyca/Turmberg, den höchsten Hügel der Kaschubei mit herrlichem Blick auf das Land und das imposante Freilichtmuseum am Wdzydze-See.
Abends erzählt uns ein Gast Interessantes über die Kaschuben, einer Minderheit zwischen Polen und Deutschen, und über den Einfluss des Tabaks auf ihre Weltwahrnehmung.

9. Tag

Unsere Reise ist noch nicht zu Ende. Vor uns liegt noch Danzig...

Preis auf Anfrage. Fragen aber kostet nichts!  Lassen Sie sich von uns schnell, kostenlos und unverbindlich Ihr individuelles Angebot für die Studienreise von Stettin nach Danzig erstellen. 

Unverbindliches Anfrageformular


Datum
Geschätzte Teilnehmerzahl
Für
Unterkunft
Verpflegung
Preisvorstellung für Unterkunft pro Tag/Persone
Gruppe legt speziellen Wert auf
Gewünschte Zusatzleistungen
Sonstige Anmerkungen
Vor - und Nachname*
Institution
Telefon mit Landesvorwahl*
E-mail*