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Marco der Pole
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AUTOREN-REISEN
Endlich ist es Zeit für gute Nachrichten...
Die polnischen Grenzen sind schon ab 13.06.2020 für Bürger der EU-Länder geöffnet! Ab 16.06.2020 werden internationale Flüge von und nach Polen wieder möglich sein. Polen und einige mitteleuropäischen Länder stehen Ihnen zur Verfügung, das Reisen ist schnell und sicher, die Gesundheitsstandards entsprechen denen der Europäischen Union und werden rigoros eingehalten.
Detaillierte Informationen und die neuesten Reiseangebote finden Sie, wenn Sie auf diesen Text klicken.

AUTOREN-REISEN

Autorenreise 2018. Nach Breslau und Schlesien mit dem Schriftsteller Matthias Kneip.

„Auch ich war in Arkadien“ – Joseph von Eichendorf

Schlesien
Klöster, Burgen, Schlösser, Parkanlagen und Gärten des preußischen Adels vor der Kulisse des Riesengebirges. Eine milde Landschaft voller Felder am Fuße der Berge. Ein Gebiet, das manchmal auch als „Garten Europas“ bezeichnet wird. Früher kamen die Kaiser hierher, um sich zu erholen; auf Wunsch der raffinierten Ästheten schufen die Gärtner hier eine vollkommene Landschaft.
Wenn Schlesien der „Garten“ ist, dann ist Breslau „die Blume Europas“ – so titelt jedenfalls der Historiker Norman Davis. Dieser Garten war der Handlungsort komplizierter menschlicher Schicksale; hier finden wir ein Palimpsest an Spuren unterschiedlicher Kulturen: Polen, Tschechen, Österreicher, Preußen, Deutsche und erneut Polen hinterließen hier ein Knäuel spannungsreicher Geschichte und Geschichten. Teils dramatisch gestaltete sich das Neben- und Beieinander von Polen und Deutschen, Katholiken und Protestanten, Gotik und Barock, Mystizismus der Schriftsteller des 17. Jahrhunderts und Pragmatismus der Breslauer Bürger, und auch dem dekadenten Leben der Kurgäste der schlesischen Bäder und dem Elend der Bergmänner und Weber. 
Die Zeit verging hier oft seicht fließend, eher gemächlich, Brüche jedoch brachten eine plötzliche historische Beschleunigung: die Reformation, der 30jährige Krieg, die Schlesischen Kriege und zuletzt der Zweite Weltkrieg – dessen Folgen das kulturelle Kontinuum des Landes gebrochen hat und dessen Epilog noch immer andauert.

 

Programm der Schlesienreise mit Schriftsteller Matthias Kneip. 30.06 – 06.07.2018

30.06  Regensburg – Jelenia Góra - Tal der Schlösser und Gärten
Fahrt mit Fernreisebus von Regensburg nach Jelenia Góra (Hirschberg)
Check-in im Schlosshotel Staniszów / Stansdorf  in der Nähe von Jelena Góra / Hirschberg.
Nachmittags planen wir ein Spaziergang in der Altstadt von Jelenia Góra / Hirschberg und eine kleine Rundfahrt im Tal der Schlösser und Gärten.  Das Hirschberger Tal wurde im 19 Jh. zum beliebtesten Erholungsgebiet der preußischen Königsfamilie und Aristokratie.  Auf dem kleinem Gebiet des Hirschberger Tals entstanden mehrere Schlösser und Residenzen, deren Dichte kein Vergleich in Europa findet. Wir werden  einige von ihnen kennenlernen.
Abendessen im Hotel.
2 x Unterkunft in Staniszow.

01.07 Riesengebirge
Heute werden wir das Riesengebirge kennenlernen. Zuerst besuchen wir  Agnetendorf / Jagniątków, wo sich die Villa Wisenstein befindet – das ehemalige Zuhause und heute  Museum von Gerhard Hauptmann. Weiter geht es nach Karpacz / Krummhübel, einem der bekanntesten Erholungsorte des Riesengebirges. Wir sehen die mittelalterliche Stabkirche Wang, die der preußische König Friedrich Wilhelm IV aus Norwegen überführen und neu zusammenbauen ließ.  Direkt an der Kirche auf dem Friedhof befindet sich Grab  eines der bekanntesten Dichter Polens des 20 Jahrhundert, ein langjähriger Freund der Familie Kneip - Tadeusz Różewicz.
Bei guten Wetter erreichen wir mit dem Sessellift den Hauptkamm des Riesengebirges und machen - immer das Panorama der Schneekoppe vor Augen -  einen kurzen Spaziergang. Nach einer Kaffeepause in einer typischen Hütte des Riesengebirges fahren wir wieder runter und weiter mit dem Bus zurück zu unserem Hotel.
Abendessen im Hotel.

02.07 Staniszow – Zamek Książ / Schloss Fürstenstein – Świdnica / Schweidnitz – Krzyżowa / Kreisau   - Weingut Adoria – Wrocław
Heute planen wir, uns ein wenig  im Netz der schlesischen Nebenstraßen „zu verlieren“, um endlich am Abend Breslau zu erreichen. Zuerst es geht nach Książ / Fürstenstein, wo wir uns  das größte Schloss Schlesiens  und drittgrößte in Polen anschauen werden ( von außen). Das Schloss war Residenz der Familie von Pless, der Grafen von Hochberg. Die Mittagspause haben wir in Świdnica / Schweidnitz geplant.  In seinen Glanzzeiten konkurrierte Schweidnitz als Handelszentrum mit Breslau. Die wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt  ist die Friedenskirche – eine von drei Kirchen, die die schlesischen Protestanten nach dem Westfälischen Frieden errichten durften ( UNESCO).  Die Schweidnitzer Kirche ist mit ihren 3500 Sitzplätzen die größte Holzkirche Europas und verblüfft mit ihrer prächtigen barocken Innenausstattung. 
In Krzyżowa/Kreisau, nicht weit von Schweidnitz, befindet sich der Palast der Familie von Moltke – Treffpunkt des „Kreisauer Kreises“, einer Gruppe Oppositioneller gegen die Nazis. Heute dient der Palast als Begegnungs- und Gedenkstätte.
Nicht weit von Krzyżowa liegt das Weingut Adoria – die Adoria  Weine sind inzwischen den der Weinliebhaber in ganz Polen bekannt haben, ob zu Recht, werden wir Gelegenheit haben selbst zu testen.
Gut gelaunt kommen wir abends zu unserem Quartier in Breslau.
Check in und Abendessen im Hotel in Breslau.
3 x Unterkunft in Breslau.

03.07 Breslau
Heute teilen wir die Gruppe in Breslau-Erstbesucher und Breslau-Fortgeschrittene.
Die Erstbesucher werden  die historische Hauptstadt Schlesiens kennenlernen. Wir starten am Marktplatz – einem der größten mittelalterlichen Plätze Europas mit dem berühmten gotischen Rathaus, dessen Fassade eine historische astronomische Uhr schmückt. Marktplatz und Rathaus bilden zusammen mit über fünfzig prächtigen Giebelhäusern aus verschiedenen Zeiten ein ganz außergewöhnliches Architekturensemble. 
Weiter geht es zum Salzmarkt und der bedeutenden St. Elisabeth-Kirche, danach zur Universität mit der berühmten Aula Leopoldina, einem barocken Empfangssaal. Die Seitenarme der Oder überquerend kommen wir zunächst zur Sandinsel und danach zur Dominsel, dem Sitz der Breslauer Bischöfe und pittoreskes Ensemble sakraler Architektur mit der Breslauer Kathedrale, deren beide schlanke Türme bezeichnenderweise weit in den Himmel ragen. 
Die Fortgeschrittenen laden wir zu der Zeit ein, die Ausstellung im alten Straßenbahn-Depot zu sehen. Die ganz neue erstellte Ausstellung zeigt die Geschichte der Stadt Breslau von
1945 bis heute, dabei auch  die Auseinandersetzung mit dem deutschen Erbe der Stadt.

Am Nachmittag macht wieder die ganze Gruppe den zweiten Teil der Stadtführung. Wir sehen uns die berühmte Jahrhunderthalle an – eine architektonische und technische Errungenschaft des 20. Jahrhunderts, welche zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Danach besuchen wir den  jüdischen Friedhof, auf dem u.a. Ferdinand Lassalle, Mitbegründer der deutschen sozialdemokratischen Bewegung, bestattet ist. Wir sehen ebenfalls das Panorama von Raclawice – eine riesige Rundmalerei, die nach dem Zweiten Weltkrieg von Lemberg nach Breslau gebracht wurde und heute zu den identitätsstiftenden Faktoren der neuen Einwohner Wrocławs zählt.
Abendessen in einem Altstadtrestaurant.

04.07  Oberschlesien
Nicht ganz 2 Stunden brauchen wir, um  den Góra Świętej Anny / Sankt Anna Berg zu erreichen – das geistige Zentrum des katholischen Oberschlesiens und Symbol der dramatischen deutsch – polnischen Geschichte im 20 Jh.
Danach fahren  wir nach Opole/Oppeln – die als Hauptstadt von Oberschlesien gilt. Die Oppelner Altstadt wird durchschnitten von der Oder, ihren Kanälen und kleinerer Flüsse, besitzt jedoch zahlreiche weitere Reize. Dazu zählen die Giebelhäuser am Marktplatz und das imposante Neorenaissance-Rathaus sowie einige gotische Kirchen, darunter die Franziskanerkirche mit den Gräbern der Piastenherzöge von Schlesien. Ein Treffen mit einem Vertreter der deutschen Minderheit steht auch auf dem Plan. Abends kommen wir wieder zurück nach Breslau.
Abendessen im Hotel.

05.07.
Wrocław –  Morawa / Muhrau – Pławna / Schmottseiffen – Brunów

Wir verlassen Breslau und fahren Richtung Süden. In Morawa/Muhrau besuchen wir das Familiengut der Gräfin Melitta Sallai, die in ihre Heimat zurückgekehrt ist und die Stiftung Hl. Hedwig gegründet hat. Diese engagiert sich in sozialen Projekten für die Dorfbewohner und leistet deutsch-polnische Verständigungsarbeit.
Nach Kaffee und Kuchen bei der Gräfin Sallai fahren wir weiter nach Pławna / Schmottseiffen. In Plawna wohnt der Künstler Dariusz Milinski. Milinski ist fasziniert von der Schlesischen Geschichte. In dem Dorf baute er u.a. ein Schloss der Schlesischen Märchen und Legenden, eine Arche Noah – in der sammelt er historische Gegenstände aus der Umgebung, und vor allem gründete er ein privates Museum für die Vertriebenen Deutschen und deportierten Polen. Es lohnt sich, in Plawna ein paar Stunden zu verbringen.
Abends kommen wir zu unserem letzten Quartier, wieder in einem Schloss, wie langweilig, im neurestauriertem Schloss Brunów.
Abendessen im Hotel

06.07.
Rückfahrt nach Regensburg

 

Unsere Hotels:
Schlosshotel  in Staniszów, www.palacstaniszow.pl 
Hotel Radisson Sas Blu in Breslau, www.radissonblu.com/pl/hotel-wroclaw
Schlosshotel in Brunów, www.brunow.pl

ANMERKUNG: die Reise enthält längere Fußwege und ist leider für gehbehinderte Personen nicht geeignet  (2 Stunden lange  Stadtführungen, Spaziergang in Riesengebirgen).

ORGANISATORISCHES:

Start der Reise:
Regensburg-Parkplatz am Unteren Wöhrd / Jugendherberge

  • Kosten:
    Die Reise kostet € 1.050,- im Doppelzimmer mit Halbpension.
  • Einzelzimmerzuschlag:€ 160,-

Leistungsumfang:

  • - Rundreise gemäß Tourverlauf in modernem Bus mit Klimaanlage
  • - Übernachtungen in den obenerwähnten Hotels mit Frühstück
  • -  6 x Abendessen in Hotels- und Altstadtrestaurant
  • -  alle Eintrittsgebühren laut Programm
  • -  deutschsprachige Reiseleitung
  • - landeskundliche Begleitung von dem Schriftsteller Matthias Kneip
  • - Abfahrt in Regensburg

 Anmeldung:

Marco der Pole, ul. Legionow Pilsudskiego 23/8, PL 30 - 509 Krakow


Anzahlung:
Die Anmeldung ist verbindlich nach der Anzahlung von € 200,- auf das Konto des Reisebüros Marco der Pole bis 20.März 2018. 
Die restliche Reisesumme von € 850,-, plus eventuell € 160,- EZ-Zuschlag, bitten wir vor dem 14. Mai zu überweisen.

Bankadresse:
Marco der Pole GbR Bildungs- und Studienreisen,
IBAN: DE 32 1207 0024 0511 8500 00
BIC: DEUTDEDB160,
Stichwort: "Reise mit Matthias Kneip 2018"

Absage:
Sollten Sie Ihre Anmeldung nicht aufrechterhalten können, bitten wir umgehend um Benachrichtigung im Falle einer Absage (Marco der Pole, Bildungs-­ und Studienreisen). Im Fall der Absage kann die Bezahlung nach dem 14. Mai. 2018 nicht zurückerstattet werden. Wir empfehlen deswegen eine Reiserücktrittskostenversicherung abzuschließen

Änderungen im Programm sind ausdrücklich vorbehalten.

Organisation, Information und Kontakt:

 

 

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