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JÜDISCHES ERBE IN OSTEUROPA

JÜDISCHES ERBE IN OSTEUROPA

Jüdisches Erbe in der ehem. Habsburger Monarchie

Jüdische Geschichte und Kultur in der ehem. Habsburger Monarchie. Jüdische  Osteuropa Studienreise: Wien, Krakau, Aschwitz, Lemberg, Budapest

Programm:

1. Tag Wien
Ankunft in Wien und Hotelbezug. Anschließend halbtägige Stadtrundfahrt inkl. Besichtigung des Schönbrunn-Palastes. Umgeben von einem wunderschönen Park und mit 1400 Kammern, war es die Sommerresidenz der Kaiser und gilt als das "österreichische Versailles".

2. Tag Wien
Der Judenplatz, wo sich die jüdische Gemeinde befindet, war 500 Jahre lang das Zentrum jüdischen Lebens. Heute findet man am Judenplatz zahlreiche Büros von sephardischen Organisationen und das Misrachi-Haus aus dem Jahre 1694, wo Archäologen die Grundmauern einer der größten mittelalterlichen Synagogen frei gelegt haben. Außerdem sehen wir das Denkmal für die österreichischen Holocaust-Opfer, in dessen Sockel die Namen der Orte der 65.000 ermordeten österreichischen Juden eingraviert sind.
Ebenfalls besuchen wir den Stadttempel, die einzige Synagoge in Wien, die während der Reichskristallnacht nicht zerstört wurde, sowie das Neue Jüdische Museum im Palais Eskeles.
Am Nachmittag begegnen wir Wien in der Zeit seiner imperialen Größe, wenn wir die Sehenswürdigkeiten rund um den Karlsplatz besichtigen.
Am Abend genießen wir ein Konzert mit Musik von Strauss und Mozart.

3. Tag Wien - Krakau
Fahrt von Wien nach Krakau, der ehemaligen Hauptstadt Polens und Ort einer der ältesten jüdischen Gemeinden in Osteuropa. Hotelbezug und ein erster geführter Spaziergang über den größten mittelalterlichen Marktplatz Europas mit der wunderschönen Marienkirche und den Tuchhallen.

4. Tag Krakau
Heute sehen wir das jüdische Erbe in Krakau. Wir besuchen Kazimierz, das am besten erhaltene jüdische Viertel in Europa mit zahlreichen Synagogen wie der Alten Synagoge aus dem 15. Jahrhundert und der Remuh-Synagoge mit dem Friedhof aus dem 16. Jahrhundert sowie die wunderschöne Tempel-Synagoge aus dem 19. Jahrhundert.
Nach dem Mittagessen besichtigen wir das Galizische Jüdische Museum, das eh. Getto und KL Plaszow und die Fabrik von Oskar Schindler.
Abendessen mit Klezmermusik in einem schönen Restaurant in Kazimierz.

5. Tag Auschwitz
Fahrt nach Auschwitz-Birkenau, dem größten Vernichtungslager der Nazis und Symbol des Holocaust, wo über eine Million Menschen getötet wurden. Besichtigung des Stammlagers in Auschwitz mit der Todesmauer und dem Krematorium sowie Birkenau mit den Baracken und den Überresten der Gaskammern. Anschließend wollen wir der Opfer des Lagers bei einer Zeremonie vor dem Birkenau-Denkmal gedenken.
Rückfahrt nach Krakau, dort Zeit zur freien Verfügung.

6. Tag Krakau - Lancut - Lezajsk - Przemysl - Krasiczyn
Reise Richtung Lviv; unterwegs besuchen wir mehrere ehemalige Schtetl: Łańcut mit einer hevorragend restaurierten Synagoge aus dem 17. Jahrhundert und dem zauberhaften Palast der Aristokratenfamilie Potocki und Leżajsk, wo der berühmte Tzadiker Ellimelech begraben wurde sowie die charmante Grenzstadt Przemysl. Am Abend Ankunft in Krasiczyn, wo wir in der grandiosen Burg des 16. Jahrhunderts der Familie Sapieha, einer Perle der Renaissance-Architektur in Polen, übernachten werden.

7. Tag Krasiczyn - Lviv
Die multikulturelle Metropole Lviv/Lemberg liegt im Spannungsfeld zwischen Ost und West, ihre Einwohner gehören verschiedenen Nationalitäten und Religionen an. Lviv hat einen anziehenden Charme und steht auf der Liste des Weltkulturerbes.
Unsere Tour beginnt am Königshügel, der ein traumhaftes Panorama über die Stadt voller Türme und Kuppeln bietet. Während einer Führung sehen wir den mittelalterlichen Stadtkern mit seinen polnischen, ukrainischen, jüdischen und armenischen Vierteln.
Wir schlendern über den Hauptboulevard der Stadt und lassen den Tag bei einer Oper und einem Abendessen im Altstadtrestaurant ausklingen.

8. Tag Lviv
Lviv war ein Zentrum jüdischen Lebens. Über 80.000 Juden lebten hier und errichteten mehr als 30 Synagogen. Unter ihnen gab es orthodoxe Juden, Chassiden, Liberale, Zionisten sowie Juden, die polnisch, deutsch und jiddisch sprachen. Unsere Tour auf den Spuren der Lemberger Juden beginnt an der ältesten Synagoge - der Synagoge Goldene Rose. Weiter geht es durch die Altstadt zum jüdischen Viertel. Wir besichtigen das Jüdische Zentrum und die Synagoge sowie das eh. Getto und das Gebiet des Konzentrationslagers Janowski, wo 120.000 Juden umkamen.

9. Tag Lviv - Drohobych - Mukachevo
Wir überqueren heute den Karpatenbogen, um über Drohobytsch nach Mukacheve zu kommen. Mit der Stadt Drohobytsch wird häufig Bruno Schulz assoziiert, außerdem treffen wir hier Alfred Schrayer, einen der wenigen Überlebenden des Gettos. Wir besichtigen dann die Denkmäler und Erinnerungsorte in der Stadt und das Haus von Bruno Schulz. Dann gehen wir zum Bronica-Wald, wo 15.000 Juden aus Drohobych von den Nazis ermordet wurden und dort in einem Massengrab begraben liegen.
Eine Bergstrasse in malerischer Landschaft weiter hinauf spazierend kommen wir nach Mukachevo, das sich bereits auf der anderen Seite des Karpatenbogens befindet, wo wir ein Gespräch mit Vertretern der jüdischen Gemeinde haben werden.

10. Tag Mukachevo - Mad - Tokaj - Budapest
Mukachevo war vor dem Zweiten Weltkrieg eines der größten Zentren der Chassiden und der orthodoxen Juden in Ungarn.; die jüdische Gemeinde machte mehr als 40 Prozent der gesamten Mukachever Stadtbevölkerung aus. Hier werden wir die Synagoge sehen sowie den jüdischen Friedhof und die ehemalige Residenz der Rakoczy-Herzöge.
Weiter geht es zur ukrainisch-ungarischen Grenze und zunächst zu einem kleinen Ort namens Mad mit einer sehr gut erhaltenen Barock-Synagoge aus dem 18. Jahrhundert, dem Jeschiwa-Gebäude und dem Rabbiner-Haus, welche sich allesamt vor der traumhaften Kulisse der Weinberge befinden.
Von Mad fahren wir weiter nach Tokaj, der Hauptstadt der weit bekannten Weinregion, wo sich vor dem Krieg eine wohlhabende jüdische Gemeinde angesiedelt hatte. Die Tokaj-Synagoge zählt zu den größten Synagogen in dieser Gegend.
Die Juden hier waren seit dem 18. Jahrhundert für ihre Weinproduktion und dessen Vertrieb bekannt. Sie sollten sich keinesfalls die Verkostung der köstlichen koscheren Weine entgehen lassen! Danach erscheint auch die komfortable Autobahn-Busfahrt nach Budapest viel kürzer.

11. Tag Budapest
Budapest, eine der eindrucksvollen Hauptstädte Europas mit einer wundervollen Lage an der Donau, ist seit Jahrhunderten Sitz einer großen jüdischen Gemeinde. Die Geschichte der jüdischen Siedlung in dieser Region lässt sich bis in die Römerzeit verfolgen; Juden spielten zu jeder Zeit eine große politische und kulturelle Rolle im Budapester Leben. Heute leben hier etwa 100.000 Juden; es ist die drittgrößte jüdische Gemeinde in Europa. Es befinden sich in Budapest mehrere Synagogen, u. a. die größte Synagoge Europas - die Synagoge an der Dohány-Straße.
Der erste Tag dient einem ersten Eindruck der Geschichte dieser bedeutenden Stadt und ihrer Sehenswürdigkeiten.
Am Morgen machen wir eine Stadtrundfahrt mit dem Bus. Im Programm: Königsschloss, Burgberg, Fischereibastei, Matthiaskirche ("Krönungskirche", Gellértberg mit herrlichem Panorama über die Stadt und Blick auf die berühmte über der Donau schwebenden Brücke.
Am Nachmittag Besichtigung des neogotischen Parlament-Gebäudes, dem bekanntesten Gebäude in Budapest oder Fahrt zur Margaretheninsel mit Besuch eines türkischen Bades, das zu den Highlights der Stadt zählt.
Am Abend Donau-Schifffahrt entlang der fantastisch beleuchteten Gebäude und Brücken oder Abendprogramm mit folkloristischer Musik und typisch ungarischem Essen und Weinverkostung.

12. Tag Budapest
Tagestour auf den jüdischen Spuren in Budapest. Wir beginnen im alten jüdischen Viertel im Herzen Budapests, an der bereits erwähnten Synagoge an der Dohány Straße. Als nächstes besichtigen wir das jüdische Museum mit seiner umfangreichen Judaica-Sammlung, anschließend Besuch einer orthodoxen Synagoge in der Kazinczy-Straße und des beeindruckenden Holocaust-Mahnmals. Es ist einer Trauerweise nachempfunden, deren Blätter die Namen der 600.000 ungarischen Juden trägt, die dem Holocaust zum Opfer gefallen sind.
Ein weiteres beachtenswertes Denkmal widmet sich dem österreichischen Konsul Carl Lutz, der Tausende Juden vor dem Tod gerettet hat. Ebenso verdient gemacht hat sich Raul Walenberg, an dessen Denkmal wir am Nachmittag Station machen. Danach gehen wir weiter zu einer wieder aufgebauten Synagoge aus dem Mittelalter. Unsere heutige Tour beenden wir an einem großen zentralen jüdischen Friedhof in der Kozma-Straße, wo Hunderttausende Budapester Juden begraben sind, unter ihnen viele weltberühmt Rabbiner.

13. Tag Wien
Am frühen Morgen verlassen wir Budapest und fahren Richtung Wien. Unterwegs halten wir in Sopron, eine der schönsten ungarischen Städte, wo es eine Synagoge aus dem 14. Jahrhundert gibt, die zu den ältesten in Europa zählt.
Am Nachmittag machen wir eine Pause und Sie haben die Möglichkeit zu einem Einkaufsbummel in Wien.

14. Tag Heimreise
Transfer zum Flughafen und Heimflug.

Preis auf Anfrage. Fragen aber kostet nichts!  Lassen Sie sich von uns schnell, kostenlos und unverbindlich Ihr individuelles Angebot für die jüdische Reise erstellen. 

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