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Jüdische Kultur

Das jüdische Prag

Juden sind seit tausend Jahren in Prag präsent. Das jüdische Viertel von Josefsstadt ist achthundert Jahre alt. Die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Prag spiegelt das Schicksal aller osteuropäischen Juden wider: von den ersten Ansiedlungsprivilegien, der Einrichtung jüdischer Ghettos, den Einschränkungen des sozialen und wirtschaftlichen Lebens über Zeiten relativer Toleranz und Autonomie, die sich mit Schikanen, Pogromen und Vertreibungen abwechselten, bis hin zu den Reformen der Aufklärung, der Haskalah, der Emanzipation und Assimilation, der Konfrontation mit modernen nationalistischen Bewegungen und der Vernichtung der Gemeinde im Zweiten Weltkrieg. Aber "Jüdisches Prag" hat noch etwas anderes an sich. Selten hat eine Stadt in Europa so viele Zeugnisse des jüdischen Kulturerbes, des Lokalkolorits, der Geschichten und Legenden, des Erbes prominenter Talmudisten und deutsch-jüdischer Schriftsteller des frühen zwanzigsten Jahrhunderts bewahrt. Im ehemaligen jüdischen Viertel von Josefsstadt ist auch das materielle Erbe vergangener Jahrhunderte erhalten geblieben, darunter sechs Synagogen, dabei die älteste erhaltene Synagoge Europas, das jüdische Rathaus und ein bemerkenswerter alter jüdischer Friedhof. In der Nähe von Prag befindet sich das Ghetto Thersienstadt, eine Gedenkstätte für Juden aus dem Protektorat Böhmen und Mähren, die von dort aus in die Vernichtungslager, vor allem nach Auschwitz, transportiert wurden.

Programm

1. Tag

morgens: Fahrt nach Prag. Hotelbezug und Mittagspause
nachmittags: Spaziergang über die Kleinseite zum Hradcany (Hradschin) auf dem linken Ufer der Moldau. Malerische stille Winkel,  prachtvolle Paläste und Kirchen haben die Zeit erlebt, als vornehme Adlige und berühmte Künstler in der Vorburg residiert haben. Wir  hören die Geschichte von Kaiser Rudolf II und seinem Hofbankier Mordechai Maisl - Philanthrop und Vorsteher der jüdischen Gemeinde in Prag und von Rabbi Judah Löw - Erschaffer des Golem. Um seine geheimnisvolle Zusammenkunft mit König Rudolf II ranken sich viele Geschichten und Legenden.
abends: Zeit zur freien Verfügung

2. Tag

vormittags: Besichtigung von des Jüdischen Viertels Josefov – das ehemaligen Ghettos von Prag. Neunhundert Jahre lange Geschichte der Juden in Prag von Orthodoxie bis Emanzipation, fin de siecle und deutsch – jüdische Literaten, Prager Juden während des Zweiten Weltkrieges und in dem Kommunismus. Im Programm: das jüdische Rathaus, Alt-Neusynagoge, Spanische Synagoge, die Gedenkstätte in Pinkas Synagoge und das alte jüdische Friedhof
nachmittags: Treffen mit einem Vertreter der jüdischen Gemeinde in Prag
abends: Zeit zur freien Verfügung. Kulturprogramm je nach Angebot

3. Tag

vormittags: Besichtigung der Altstadt und Neustadt von Prag: Altstädter Ring mit Rathaus, Teinkirche, St. Nikolaus Kirche und Jan-Hus-Denkmal, Bethlehemskapelle, Kleiner Ring und Klementinum, Celetna-Straße, Pulverturm, Repräsentationshaus (Obecni Dum), Na Prikopie, Wenzelsplatz (Vaclavske namesti), Jugendstil und Moderne in Prag
alternativ:
Nach Spuren von Franz Kafka
"Hier war mein Gymnasium, dort in dem Gebäude, das herübersieht, die Universität und ein Stückchen weiter links hin mein Büro. In diesem kleinen Kreis - und mit seinem Finger zog er ein paar kleine Kreise - "ist mein ganzes Leben eingeschlossen". Die Welt  von Kafka war klein, hielt sich der Grenzen von der Altstadt. Wo lebte die Familie Kafka, wo ging der kleine Franz zur Schule, welche Kaffeehäuser besuchte der junge Jura-Student, wo traf er sich mit Freunden zum literarischen Austausch? Wo arbeitete er?  Welche Spuren die Stadt in Kafkas Werk hinterlassen hat?
nachmittags:  Besuch auf dem neuen jüdischen Friedhof in Olsany, wo Franz Kafka aber auch viele andere Persönlichkeiten des jüdischen Prag begraben liegen.
abends: Zeit zur freien Verfügung

4. Tag

Heimfahrt
unterwegs je nach Zeitmöglichkeiten: 
- Halt in Kolin, zweitgrößtem Zentrum des jüdischen Lebens in Böhmen. In der Judengasse steht heute die aus dem 17.Jh. stammende Synagoge leer. Auf dem jüdischen Friedhof,  der vermutlich 1418 angelegt wurde, befindet sich der älteste lesbare Grabstein datiert  1492 und/oder  
- in der  „silbernen“ Stadt Kutna Hora (Kuttenberg) mit der prachtvollen gotischen Kathedrale
und/oder
- in Terezin (Theresienstadt), dem ehemaligen Konzentrationslager für die Juden aus Böhmen und Österreich und in Lidice – das Dorf Lidice wurde im 1942 von den deutschen Nationalsozialisten als Teil der Racheaktionen nach dem Attentat auf Reinhard Heydrich zerstört und seine  Einwohner wurden erschossen

 

Preis auf Anfrage. Fragen aber kostet nichts! Lassen Sie sich von uns schnell, kostenlos und unverbindlich Ihr individuelles Angebot erstellen.

Im Preis inbegriffene Leistungen von Marco der Pole:

  • 3 x Übernachtung in Prag im gewählten Hotelstandard mit Frühstücksbuffet
  • 3 x Abendessen (3 - Gänge – Menü mit Kaffee, Tee, Mineralwasser. Hotel- und Altstadtrestaurants laut Programm)
  • Transfers mit einem privaten, komfortablen Bus wie im Programm vorgesehen
  • deutschsprachige Reiseleitung
  • Stadtführungen mit qualifizierten Guides wie im Programm vorgesehen
  • Eintritte zu den besuchten Sehenswürdigkeiten
  • Treffen mit einem Gesprächspartner (Vertreter der jüdischen Gemeinde in Prag)

Im Preis nicht inbegriffen:

  • Hin- und Rückreise (Flüge)
  • Kranken- , Unfall- und Reiserücktrittsversicherung
  • Mittagessen
  • zusätzliche Getränke zum Abendessen
  • persönliche Ausgaben /Trinkgelder, Minibars usw./
  • Besichtigung von Kolin, Kutna Hora, Terezin und Lidice (fakultativ)
  • kulturelle Veranstalltungen (je nach dem aktuellen Repertoire)

 

Preis auf Anfrage. Lassen Sie sich von uns schnell, kostenlos und unverbindlich Ihr individuelles Angebot für die Reise „Das jüdische Prag” erstellen.

  • Wir helfen gerne bei der Organisation Ihrer Hin-und Rückreise (Flüge).
  • Es besteht die Möglichkeit, Ihren Aufenthalt zu verlängern.

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