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Marco der Pole
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ANDERE GEDENKSTÄTTEN

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Auf den Spuren des Holocaust - Studienreise. Route 2.: Berlin - Dresden - Theresienstadt - Prag - Krakau -Auschwitz

Etappen der Vernichtung: von der rassistischen Ideologie in Berlin zu den Gaskammern von Auschwitz.

Programm:

1. Tag Berlin
vormittags: Anreise bzw. Ankunft per Flugzeug in Berlin. Unterbringung im Hotel. Mittagspause.
nachmittags: "Historisches Berlin" - vom Alexanderplatz durch das Nikolaiviertel, evangelischer Dom, Denkmal für Friedrich den Großen, Humboldt-Universität, die berühmte Straße "Unter den Linden" gehen wir zum Brandenburger Tor. Besichtigung des Reichstags. Spaziergang unter der Glaskuppel des Gebäudes und Panorama der Stadt von der Aussichtsterrasse. Unser Spaziergang lässt uns die historische Entwicklung der Stadt von ihren bescheidenen mittelalterlichen Anfängen über die Hauptstadt von Preußen zur europäischen Metropole bis zum Dritten Reich verfolgen 
abends: Zeit zur freien Verfügung.

2. Tag Berlin
vormittags: "Berlin - Hauptstadt des Dritten Reichs" - wir erzählen vom Wahnsinn des Nationalsozialismus und der Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg. Wir sehen die Ausstellung "Topographie des Terrors" an der Stelle, an der sich bis 1945 das Gestapo-Hauptquartier, ein Gefängnis, das SS-Hauptbüro und das Reichssicherheitshauptamt befanden - die verbrecheristischen Institutionen des Nationalsozialismus. Die Ausstellung zeigt die Struktur des Apparats des nationalsozialistischen Terrors, erzählt von den Schreibtischtätern und erläutert die Organisation des Gewaltsystems von Hitler. Dann begeben wir uns zum nahe gelegenen Denkmal für die ermordeten Juden Europas und besichtigen die unterirdische Ausstellung.
nachmittags: "Berliner Mauer - geteilte Stadt, geteiltes Europa" - die Hauptstadt Deutschlands wurde durch die Berliner Mauer, die die Stadt für Jahrzehnte in zwei Teile teilte, zum Symbol für den Kalten Krieg und das durch den Zweiten Weltkrieg geteilte Europa. Die Berliner Mauer wurde zum Symbol des "Eisernen Vorhangs", hinter dem die von den kommunistischen Diktaturen unterjochten Länder Osteuropas litten. Was die Berliner Mauer, was der Eiserne Vorhang und was der Kalte Krieg war, erzählen wir am Check Point Charlie, dem ehemaligen Grenzübergang zwischen Ost- und West-Berlin, sowie beim Besuch der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße.
abends:  Abendessen und Zeit zur freien Verfügung.

3. Tag
"Berlin – Kulturmetropole" Das heutige Berlin ist eine europäische Metropole, die ein außergewöhnlich reiches Kulturangebot hat. Wir schlagen also vor, vom Grundthema unserer Thema abzuweichen, und uns einen Tag zu schenken, um ausgewählte kulturelle Attraktionen der Hauptstadt anzuschauen.
Das kann sein: die Museumsinsel mit dem berühmten Pergamon-Museum, die europäischen Meister der Malerei im Kulturforum, die Filmstudios Babelsberg oder ein Ausflug ins nahe gelegene Potsdam mit dem wunderbaren Palais und den Gärten von Sanssouci.
Wenn Sie jedoch näher am Thema unserer Reise blieben wollen, dann empfehlen wir:
- das Jüdische Museum – das außergewöhnliche Werk moderner Architektur aus der Feder von Daniel Liebeskind, das die tausendjährige Geschichte und Kultur der Juden in Deutschland vorstellt,
- das Stasi-Museum -  am ehemaligen Sitz der Staatssicherheit können wir lernen, wie der Apparat der Durchsetzung und des Terrors in der kommunistischen Deutschen Demokratischen Republik funktionierte,
- das Scheunenviertel – das ehemalige Jüdische Viertel Berlins, heute modisches Viertel der Galerien und Künstler.  Über dem Viertel dominiert die goldene Kuppel der Neuen Synagoge - die größte, nach der Zerstörung der "Reichskristallnacht" wiederaufgebauten Synagoge in Deutschland,    - Ausstellung in der Gedenkstätte "Haus der Wannsee-Konferenz".
Die gut strukturierte Ausstellung stellt den historischen Hintergrund und den Verlauf der "Endlösung der Judenfrage" an dem Ort dar, an dem entschieden wurde, dem Massenmord an den europäischen Juden einen geplanten und strukturierten Charakter zu geben, indem alle Institutionen des deutschen Staats in die Zusammenarbeit einbezogen wurden. 

4. Tag
morgens:   Abfahrt von Berlin nach Prag. Unterwegs Halt in Dresden und Theresienstadt: "Dresden - Begegnung mit der wiederhergestellten Schönheit". Das historische Dresden wurde bei den Flächenbombardements britischer und amerikanischer Flieger im Februar 1945 fast völlig zerstört. Die Stadt, die nach dem Zweiten Weltkrieg wiederaufgebaut wurde, begeistert wieder sowohl durch ihr Panorama als auch die barocke Schönheit der einzelnen Objekte. Im Programm: der Zwinger mit seiner außergewöhnlichen Sammlung der alten europäischen Malerei, Frauenkirche, Semper-Oper, Brühlsche Terrassen, der sog. Balkon Europas,
- "Familienghetto Theresienstadt" – in der Stadt aus dem 18.Jahrhundert, in der Festung Theresienstadt bestand im Zweiten Weltkrieg ein riesiges Ghetto, in das jüdische Familien, vorwiegend aus Böhmen und Mähren deportiert wurden.  Für die Zwecke der Nazi-Propaganda sollte das Ghetto in Theresienstadt eine Art Vorzeige-Familien-Lager sein, in Wahrheit war es ein Konzentrationslager und die Lebensbedingungen waren extrem schwer. Im Programm: Ausstellung im ehemaligen Gestapo-Gefängnis in der Kleinen Festung, Ghetto-Museum, rekonstruierte Wohnbaracken in den Magdeburger Kasernen.
abends: Ankunft in Prag, Unterbringung im Hotel und Abendessen 

5. Tag 
Ganztägige Besichtigung von Prag 
vormittags: Hradschin - die Prager Burg mit dem Veitsdom und der Goldenen Gasse, das historische Stadtviertel Kleinseite, die mittelalterliche Karlsbrücke an der Moldau, Altstädter Ring
nachmittags: Spaziergang durch die Winkel von Josefov - dem Jüdischen Viertel von Prag. Wir besichtigen die frühgotische Altneu-Synagoge und den alten Jüdischen Friedhof. Wir schauen auch in die Pinkas-Synagoge, an deren Wänden die Vor- und Nachnamen aller ermordeten Juden aus Böhmen und Mähren geschrieben wurden. Dort befindet sich auch die einzigartige Sammlung von einigen Tausend Kinderzeichnungen aus dem Ghetto in Theresienstadt.  Nachdem wir Josefov verlassen haben, begeben wir uns auf den Wenzelsplatz - den wichtigsten Platz von Prag, auf dem während der tschechischen "samtenen Revolution" Massendemonstrationen stattgefunden haben. 

6. Tag
vormittags:  Fahrt von Prag nach Krakau
nachmittags: Ankunft in Krakau und Unterbringung im Hotel. Spaziergang durch die Stadt.
abends: Abendessen in einem jüdischen Restaurant in Kazimierz mit einem Klezmer-Konzert.

7. Tag
vormittags:  "Krakauer Jerusalem" - Besichtigung von Kazimierz - eines der am besten erhaltenen jüdischen Viertel aus dem Mittelalter in Europa. Im Programm: Tempel-Synagoge, Remuh-Synagoge mit Friedhof aus dem 16. Jahrhundert, Winkel der mittelalterlichen jüdischen Stadt.
nachmittags: "Krakau im Holocaust" - Besichtigung des Ghettogeländes im Stadtteil Podgórze. Im Programm u.a. Gedenkort Apotheke "Zum Adler", Überreste der Ghetto-Mauern, Denkmal der "Leeren Stühle", das an die Vernichtung der Krakauer Juden erinnert, und die Ausstellung "Krakau während der deutschen Besatzung 1939-1945" in der ehemaligen Fabrik von Oskar Schindler
abends: Abendessen in einem jüdischen Restaurant in Kazimierz mit einem Klezmer-Konzert

8. Tag
vormittags: "Auschwitz - Topographie und Logik der Vernichtung" - Fahrt zur Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. Zweiteilige Besichtigung. Teil I - Ausstellung in den Häftlingsblöcken des Lagers Auschwitz I - Stammlager: Todesblock, Todeswand und die einzig erhalten gebliebenen Gaskammer und Krematorium. Teil II - Auschwitz II - Birkenau  mit erhalten gebliebenen Häftlingsbaracken, Ruinen der Gaskammern und Krematorien und dem Denkmal zur Erinnerung an die Opfer des Lagers
nachmittags: Rückkehr nach Krakau.
abends:  Abendessen und Auswertung des Besuchs im Museum Auschwitz bzw. Treffen mit einem Zeitzeugen: der das Krakauer Ghetto überlebt hat oder ein "Gerechter unter den Völkern der Welt" - eine Person, die jüdische Mitbürger im Holocaust gerettet hat

9. Tag  Krakau
Auschecken. Fahrt zum Flughafen und Abflug nach Hause 

Preis auf Anfrage. Fragen aber kostet nichts!  Lassen Sie sich von uns schnell, kostenlos und unverbindlich Ihr individuelles Angebot für die Holocaust Studienreise erstellen.

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