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"Schlafend Staś" von Stanisław Wyspiański (Nationalmuseum in Posen)
Inszenierung des Kreuzweges in Kalwaria Zebrzydowska - dem polnischen Jerusalem
Bernstein an der Ostsee
Durch den weiteren schnellen Fortschritt der Impfungen in ganz Europa, auch in Polen, rückt die Rückkehr zur Reisefreiheit näher. Aktuelle Reiseangebote, Reiseinformationen über Polen und andere osteuropäische Länder, das „Neue Eröffnung Sonderangebot " mit Sonderkonditionen für individuelle Gäste und kleine Gruppen finden Sie, wenn Sie auf diesen Text klicken. Wir freuen uns auf Sie!
Ihr Marco der Pole Team

hl. Maria Faustyna Kowalska

Heilige Maria Faustyna Kowalska (1905 - 1938)

Sie wurde 1905 als drittes von neun Kindern in dem kleinen Dorf Głogowiec geboren. Sie stammte aus einer sehr frommen, aber armen Familie. Sie konnte gerade ein mal drei Klassen der Volksschule besuchen. Noch als junges Mädchen verließ sie ihr Elternhaus, um als Dienstmädchen zu arbeiten und so ihre Familie zu unterstützen.

Bereits im Alter von 7 Jahren spürte sie in sich die Berufung zum Ordensleben. Im Alter von 18 Jahren bat sie ihre Eltern um Erlaubnis, in einen Orden eintreten zu dürfen, aber sie gaben ihr Einverständnis nicht, da sie ihre Unterstützung brauchten, um die Familie zu ernähren. Da sie ihnen gegenüber gehorsam sein wollte, versuchte Faustyna, die Stimme der Berufung in sich zu ersticken. In ihrem Tagebuch erzählte sie, wie sie eines Tages den gegeißelten Christus sah, der zu ihr mit den folgenden Worten sprach: „Wie lange werde ich Dich noch ertragen müssen? Wie lange wirst Du mich noch in die Irre führen?” Nach diesem Ereignis entschied sie sich, Nonne zu werden. Im Jahr 1925 wird sie in den Orden der Schwestern der Mutter Gottes von der Barmherzigkeit in Warschau aufgenommen und nimmt den Namen Maria Faustyna an.

Faustyna war eine Mystikerin, die viele Erscheinungen Christi hatte, über die wir in ihrem "Tagebuch" lesen können, das sie auf Empfehlung ihres Beichtvaters schrieb. Jesus vertraute ihr die Mission an, der ganzen Welt die Wahrheit über die Göttliche Barmherzigkeit zu verkünden. Er übermittelte ihr Seinen Willen, einen Feiertag der Göttlichen Barmherzigkeit an jedem ersten Sonntag nach Ostern einzurichten, und befahl Schwester Faustyna, nach ihrer Erscheinung ein Bild zu malen, mit der Inschrift: "Jesus, Dir vertraue ich", weil er verlangte, dass er auf der ganzen Welt verehrt wird, und übermittelte ihr auch ein besonderes Gebet, das Barmherzigkeitsgebet, wobei er versicherte, dass diejenigen, die es sprechen werden, Seine Barmherzigkeit zu Lebzeiten und zum Zeitpunkt ihres Todes erfahren werden.

Die Heilige Faustyna starb 1938 im Alter von 33 Jahren an Lungentuberkulose.
Sie wurde im Jahr 2000 von Papst Johannes Paul II. heilig gesprochen. Sie wurde in der Kirche des Klosters der Schwestern von der Mutter Gottes von der Barmherzigkeit beigesetzt. Neben dem Kloster befindet sich gegenwärtig eine neue Basilika - die Wallfahrtsstätte zur Göttlichen Barmherzigkeit.