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Gdańsk / Danzig

 

An der Küste der Ostsee an der Mündung der Weichsel ins Meer gelegen, ist das tausendjährige Danzig seit dem Mittelalter seit dem Mittelalter die wichtigste Hafenstadt an der Ostsee. Einige Jahrhunderte lang war Danzig die größte und reichste Stadt des Königreichs Polen. Ihre Einwohner wurden reich, indem sie über den Danziger Hafen den Warenaustausch zwischen Polen und Westeuropa organisierten.
Danzig ist im 20. Jahrhundert zwei Mal in die Weltgeschichte eingegangen:
- mit dem Überfall auf eine Einheit des polnischen Militärs in Danzig-Westerplatte am 1. September 1939 begann die deutsche Armee den Zweiten Weltkrieg,
- im August 1980 kam zusammen mit den Arbeiterstreiks in Danzig die Gewerkschaft „Solidarność” auf - die erste antikommunistische Massenorganisation im ganzen Ostblock (fast 10 Millionen Mitglieder), die in Opposition zur herrschenden Herrscherklasse stand. Die „Solidarność” leitete den Prozess ein, in dem das kommunistische System in Osteuropa langsam zerbröckelte, sie war wesentlicher Impuls für die "Perestroika"-Politik in der UdSSR. Die Arbeiterrevolution wurde unter dem Zeichen des Kreuzes geführt. Die Arbeiter manifestierten offen ihre Verbundenheit mit dem katholischen Glauben.

Danzig wurde im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört.  Beim Wiederaufbau nach dem Krieg wurde die Schönheit der großen, nordeuropäischen Hansestadt rekonstruiert. Heute ist Danzig ist eine der attraktivsten Städte für Touristen in Polen.  Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Danzig gehört die über der Stadt dominierende Marienkirche - die größte gotische Kirche Europas aus Ziegelsteinen. 

Danzig ist die Welthauptstadt des an der Küste der Ostsee abgebauten Bernsteins. Es lohnt sich, das Europäische „Solidarność”-Zentrum und das Museum des Zweiten Weltkriegs zu besichtigen. Im nahe gelegenen Badeort Zoppot befindet sich hingegen ein wunderschöner Strand und die längste Mole an der Ostsee. 

Malbork und Pelplin

Beim mittelalterlichen Landesausbau und der Christianisierung der Ostseeküste spielten die Orden eine große Rolle, insbesondere der Deutsche Orden, der hier seinen eigenen Ordensstaat begründete.

Der Orden hat sich sehr verdient darum gemacht, die Errungenschaften der westlichen Zivilisation im Prussenland zu verbreiten. Gleichzeitig zeichneten sich die Ordensritter durch grausame Behandlung der Heiden aus, durch Despotismus gegenüber ihrer Untertanen und durch Expansionsdrang gegenüber ihren Nachbarn. Das Machtzentrum des Ordensstaats war Malbork (Marienburg), 65 km östlich von Danzig gelegen, wo sich die Burg des Großmeisters des Ordens befand. Die Marienburg ist einer  der größten Komplexe gotischer Architektur und die größte mittelalterliche Wehrburg in Europa. Die Burg mit dem dortigen Museum befindet sich auf der UNESCO-Weltkulturerbeliste.

Außerdem gab es den Zisterzienserorden, deren Ordensregeln sich durch Askese, Einfachheit und Fleiß auszeichneten. Die Zisterzienser haben einen großen Beitrag zur Entwicklung der Landwirtschaft, der Industrie und der Bildung geleistet. Das größte Zisterzienserkloster befand sich in Pelplin, 55 km südlich von Danzig. In Pelplin kann man die monumentale, gotische Kathedrale zur Mariä Himmelfahrt bewundern, im Museum am Kloster wird ein Originalexemplar der Gutenberg-Bibel gezeigt.

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