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nach Breslau

Die wichtigste Kirchen in Breslau

Name-Jesu-Kirche (Universitätskirche)
Eine der schönsten Barockkirchen in diesem Teil Europas. Sie wurde Ende des 17. Jahrhunderts für die Jesuiten erbaut, welche die Aufsicht über das Jesuitenkolleg ausübten. Nach der Sekularisierung des Ordens (1810) wurde aus dem Kolleg die Breslauer Universität. Auffällig ist die schöne, schlanke Gestalt der Kirche und ihr stark aufgliederter Vordergiebel. Die Kirche wurde während des Zweiten Weltkrieges nur zu 10% zerstört, daher blieben auch die Originalfresken im Gewölbe sowie die meisten Inneneinrichtungsgegenstände original erhalten. Heutzutage wird die Kirche als Universitätskirche genutzt.

St. Adalbert-Kirche am Dominikaner-Platz

Sie war die erste vor Stadtgründung bestehende Kirche (geweiht im Jahre 1112). Zerstört zur Zeit des Mongoleneinfalls und wieder aufgebaut als gotisches Gotteshaus, wurde sie vom Dominikaner-Orden genutzt. Die Kirche gehört zu den zahlreichen gotischen Kirchen, die das Panorama der Breslauer Altstadt prägen. Die Kirche wurde im Krieg zu 75% zerstört und später in den Jahren 1953 - 1958 angebaut. Auch heute wird sie von den Dominikanern betreut.

St. Elisabeth-Kirche

Eine der größten Kirchen Breslaus, deren Silhouette den Breslauer Marktplatz dominiert. Gebaut wurde sie als Pfarrkirche aus Mitteln des Stadtrates und des Breslauer Bürgertums zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert als zweite Pfarrkirche in Breslau. Im 16. Jahrhundert wurde sie von den Protestanten übernommen und durch jene bis 1945 genutzt. Heute ist die Elisabeth-Kirche eine katholische Garnisonskirche. Trotz vieler Zerstörungen und Brände hat sie ihre gotische Gestalt bewahrt. Im Inneren können ein Altar aus der Gotik- und Renaissancezeit sowie zahlreiche Grabmäler des Breslauer Bürgertums, welche wertvolle Kunstdenkmäler darstellen, bewundert werden. Der 91 Meter hohe Turm kann bestiegen werden und von dort das prachtvolle Panorama Breslaus bestaunt werden.
Der Turm ist für Besucher täglich von 9 bis 16 Uhr, sonntags von 13 bis 16 Uhr geöffnet.

St. Maria-Magdalena-Kirche

Die zweitälteste am linken Oder-Ufer errichtete Kirche. Das gewaltige gotische Gotteshaus wurde Mitte des 14 Jahrhunderts als Pfarrkirche gebaut. In der Kirche fand der erste protestantische Gottesdient in Breslau statt (1523). Sie diente den Protestanten bis zum Zweiten Weltkrieg. Fast komplett zerstört durch Kriegshandlungen wurde sie wieder aufgebaut und ist die Kathedrale der Polnisch-Katholischen Kirche. Die größte Sehenswürdigkeit der Kirche bildet das wunderschöne romanische Portal, hierher gebracht von der Benediktiner-Abtei in Olbin. Das Portal ist das wertvollste Relikt der romanischen Kunst in Breslau.

St. Vincent-und-Jakob-Kirche

Noch eine der für Breslau charakteristischen gotischen Kirchen, gestiftet als romanisches Bauwerk von Herzog Heinrich dem Frommen für den Franziskaner-Orden in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Nach dem Tode des Herzogs in der Schlacht gegen die Mongolen bei Wahlstatt wurde der Herzog gerade in dieser Kirche beigesetzt. Die Kirche wurde an der Wende vom 14. zum 15. Jahrhundert im Gotikstil umgebaut und im Krieg zu 75% zerstört. Die Rekonstruierungsarbeiten am Gotteshaus dauern bis zum heutigen Tage. Seit 1996 wird die Kirche als Kathedrale der Danzig-Breslauer Diozöse der Griechisch-Katholischen Kirche für Gottesdienste in ukrainischer Sprache genutzt. Es lohnt sich kurz einmal hineinzugehen: Das gotische Interieur strahlt eine besondere Atmosphäre aus aufgrund der Ikonen des berühmten zeitgenössischen polnischen Malers Jerzy Nowosielski.

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