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Marco der Pole
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nach Breslau

Unter den Piasten

990 - Breslau kommt nach der Eroberung durch Herzog Mieszko I., dem Begründer der Piastendynastie, zum polnischem Staat

1000 - Der deutsche Kaiser Otto III. errichtet im Akt von Gnesen am 15. März 1000 auf Betreiben des späteren Königs Bolesław I. Chrobry das Bistum Breslau als Suffragan des Erzbistums Gnesen.

1138 - Im Rahmen der Senioratverfassung wird Breslau Hauptstadt des polnischen Teilfürstentums Schlesien

1163 - Das Herzogtum Breslau entsteht unter den Nachkommen Wladyslaws des Vertriebenen, Boleslaws den Langen und Mieszko Kreuzbeins. Die inneren Konflikte der polnischen Teilfürsten schwächen das Seniorat Polen beträchtlich. Die einzelne polnische Fürstentümer werden immer selbstständiger, darunter auch Schlesien. Das „Seniorat Polen“ zerfällt mit dem Tod des Seniorherzogs Leszek des Weißen 1227 endgültig in mehrere de facto unabhängige Teilfürstentümer. Die dynastischen Verbindungen der schlesischen Piasten zu ihren piastischen Vettern in den anderen Regionen Polens bleiben weiterhin erhalten, auch Schlesien, und somit auch Breslau, bleiben in Rahmen der Corona Regni Poloniae weiterhin ein Teil Polens.

1163-1200 - Die neue herzogliche Burg an der Oder (wo heute die Universität steht) wird erbaut. Die Stadt hat seitdem drei Zentren: die herzogliche Residenz mit der unter ihrem Schutz stehenden Judenstadt, die geistliche Stadt auf der Sand- und Dominsel und die neu angelegte deutsche Kaufmannstadt um den Ring

1198 - Fürst Jaroslav von Oppeln - Neiße, Halbbruder Heinrichs des Bärtigen, empfängt die geistliche Weihe und wird im Jahre 1199 zum Bischof von Breslau gewählt. Bei seinem Tode 1201 vermacht er das Fürstentum dem Breslauer Stift. Breslauer Bischöfe werden Fürstbischöfe (mit Tetritorialgewalt bis 1811, danach nur Titular-Fürstbischöfe)

1241 - Nach dem Mongoleneinfall wird die Stadt neu in strenger Gitterform angelegt (Planstadt)

1261 - Breslau erhält das Magdeburger Stadtrecht von Herzog Heinrich III

1266 - Die Bezeichnung "Bresslau" wird erstmals verwendet

1327 - Heinrich VI. gen. Der Gute, letzter Piastenherzog von Breslau, setzt unter Mitwirkung des Rates den König von Böhmen Johann (den Blinden) von Luxemburg als Erben ein

Unter den Luxemburgern, Matthias Corvinus und den Jagiellonen

1335 - Heinrich VI. stirbt, die Wenzelskrone übernimmt das Herzogtum Breslau als erstes „Erbland“ in Schlesien. Der König von Böhmen setzt einen Landeshauptmann zur Verwaltung des Landes ein. 1359-1635 übte der Rat von Breslau diese Funktion aus und hatte also Sitz und Stimme im schlesischen Fürstentag.

1342 und 1344 - Zwei große Brände verheeren die Stadt, die noch schöner aufgebaut wird.

1348 - Im Vertrag von Namslau verzichtet der polnische König und Souverän Polens, Kasimir der Große, auf seine dynastischen Rechte an Schlesien (Breslau) zu Gunsten Böhmens. Er wird den Vertrag später beim Papsttum versuchen zu widerrufen.

1387-1474
- Die Stadt ist als Mitglied der Hanse verzeichnet, Zeit der höchsten Blüte des Handels.

1418
- Aufstand der Handwerker gegen die Patrizier, 7 Ratsherren werden im Rathaus ermordet. Kaiser-König Sigismund schlägt den Aufstand nieder und lässt 27 Anführer hinrichten.

1451-1454 - Der von Papst Nikolaus V. entsandte Wanderprediger Johannes Capistranus verweilt in Breslau und hält auf dem Salzring flammende Reden gegen Hussiten, Muslime und Juden, gegen Prunksucht und Leben im Überfluss. Große Scharen von Pilgern aus ganz Schlesien und dem übrigen Heiligen Römischen Reich, aus Polen, aus Livland und dem Kurland strömen nach Breslau, um ihn zu hören. Nachdem er die Juden der Hostienschändung beschuldigt hatte, werden 1453 41 Juden auf dem Scheiterhaufen verbrannt; 1455 werden sie aus der Stadt ausgewiesen.

1463 - Breslau will den hussitischen König Georg von Podiebrad von Böhmen als Landesherrn in Schlesien nicht anerkennen und tritt unter den Schutz des Papstes Pius II.

1466 - Breslau beteiligt sich am Krieg gegen Böhmen und verbündet sich mit dem ungarischen König Matthias Corvinus.

1474 - König Matthias übernimmt die Herrschaft in Schlesien und Breslau, die damit der Stephanskrone unterstellt werden und eine neue, viel strengere Verfassung bekommen.

1490 - Corvinus stirbt, Breslau kommt wieder unter böhmische Hoheit, die von den aus Polen-Litauen stammenden Jagiellonen, Wladyslaw der Pole und Ludwig II. von Böhmen und Ungarn, ausgeübt wird.

1505 - König Wladislaw II. der Jagiellone von Böhmen genehmigt die Gründung einer Universität in Breslau, das Projekt wird indessen nicht verwirklicht.

1523 - Die Reformation hält ihren Einzug nach Breslau. Der evangelische Theologe Johann Heß wird gegen Einsprüche des Domkapitels als Pfarrer an die Magdalenenkirche berufen.

1525 - In diesem Jahre wird der evangelische Theologe Ambrosius Moibanus als Pfarrer an die Elisabethenkirche berufen. Gemeinsam mit Johann Heß leitet er die Organisierung der evangelischen Kirche in Schlesien.

Unter den Habsburgern

1526 - König Ludwig II. von Böhmen und Ungarn fällt in der Schlacht bei Mohács. Die Habsburger übernehmen laut Erbverbrüderungsvertrag mit den Jagiellonen Breslau und andere Erblande in Schlesien und behalten sie bis 1741.

1533 - Erster Stadtmedicus wird angestellt.

1632
- Während des 30-jährigen Krieges werden Teile der Stadt von sächsischen und schwedischen Truppen besetzt gehalten.

1633
- Breslau will sich von Habsburg trennen und als freie Reichsstadt anerkannt werden, hat aber keinen Erfolg.

1633 - Die große Pest wütet in Breslau, von 40.000 Einwohnern sterben 18.000.

Hauptstadt der deutschen Literatur: 1630-1670

1630 - Martin Opitz (geb.1597) kommt von seinen Reisen nach Schlesien zurück. Um ihn gruppieren sich in seiner Heimat als erste Generation (oft 1. Schlesische Dichterschule genannt, Frühbarock) die Dichter Christoph Köhler, Wenzel Scherffer von Scherffenstein, Daniel Czepko und Dorothea Eleonore von Rosenthal. Unter der Führung der Schlesier entwickelt sich die deutsche Literatur der Epoche zum Stil des Frühbarock mit vielen Metaphern. Besondere Achtung wird auf die grammatische und syntaktische Korrektheit des schriftsprachlichen Ausdrucks gelegt.

1640
- Die so genannte 2. Schlesische Dichterschule Spätbarock besteht aus Angehörigen einer Generation zwei Jahrzehnte nach Opitz und zeigt weit ausgeprägtere und mannigfaltigere Dichterpersönlichkeiten wie Andreas Gryphius, Christian Hofmann von Hofmannswaldau, Daniel Casper von Lohenstein und Johannes Scheffler (Angelus Silesius). Die klare sprachliche Korrektheit eines Opitz muss jetzt gekünstelter Lieblichkeit weichen und die Metaphorik wird um Heranziehung von Geruch, Geschmack und Tastsinn erweitert. Der Roman der Epoche erhält einen belehrenden Zweck, zur Schau wird enzyklopädische Gelehrsamkeit getragen.

1740 - Das Heer Friedrichs des Großen belagert Breslau.

1741
- Am 10. August kapituliert die Stadt Breslau.

1741
- Am 7. November huldigen die schlesischen Stände unter Führung des Konsistorialpräsidenten und Oelsner Landeshauptmanns Kaspar Leonhard Moritz von Prittwitz (1687-1746) im Breslauer Rathaus Friedrich dem Großen.

Unter den Hohenzollern

1742 - Österreich übergibt Schlesien an Preußen

1742 - Die „Schlesische Zeitung“ und der Korn-Verlag entstehen; die Tageszeitung und der Verlag existieren bis 1945. Der Korn-Verlag verlegte auch polnischsprachige Literatur im benachbarten Polen.

1750
- Friedrich der Große kauft das Palais des Freiherrn von Spätgen und baut es zu einer Königsresidenz aus.

1757 - Im Siebenjährigen Krieg findet am 22. November die für die Österreicher siegreiche Schlacht von Breslau statt. Die darauf folgende Belagerung führt in der Nacht zum 25. November zur Übergabe der Stadt durch den preußischen General Lestwitz. Nach ihrem Sieg in der Schlacht bei Leuthen beginnen die Preußen mit der Belagerung Breslaus. Die österreichische Besatzung unter ihrem Kommandanten von Bernegg kapituliert am 21. Dezember und überlässt Friedrich II. die Stadt.

1760-1765
- Der Dichter Gotthold Ephraim Lessing verbringt 5 Jahre in Breslau als Sekretär des Generals Friedrich Bogislav Graf von Tauentzien.

1807 - Die Stadt wird von den Rheinbundtruppen erobert und bis 1808 besetzt gehalten. Die Kontinentalsperre bringt den Leinwandhandel zum Erliegen.

1807-1810
- Die Befestigungen werden geschleift. Fast alle Stifte und Klöster werden 1810 säkularisiert, so wurde zum Beispiel das Sandstift zur Universitätsbibliothek.

1811 - Die Universität Viadrina wird aus Frankfurt (Oder) nach Breslau verlegt und vereinigt sich mit der dortigen Jesuitenhochschule zur Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität.

1813 - Breslau wird zum Ausgangspunkt der Befreiungsbewegung gegen Napoleon I.; König Friedrich Wilhelm III. erlässt seinen Aufruf „An Mein Volk“, der am 20. März in der Breslauer „Schlesischen privilegierten Zeitung“ (Schlesische Zeitung) erscheint.

1821 - Der evangelisch-lutherische Bischof Breslaus bekommt einen katholischen Kollegen: Die Diözese Breslau wird vom Erzbistum Gnesen, dem sie seit dem Jahre 1000 untertan war, unabhängig.

1829-1840 - Die Bedeutung Breslaus als Handelsstadt beginnt zu sinken.

1840 - Breslau hat 100.000 Einwohner.

1849
- Breslauer Industrie beginnt zu entstehen: Mühlen und Braubetriebe, Ölmühlen und Spritfabriken, chemische- und Metallindustrie (zum Beispiel Linke-Hoffmann-Werke, Eisenbahnwaggonbau), daneben auch Bekleidungs-, Möbel- und Papierfabriken.

1854
- Gründung des Jüdisch-Theologischen Seminars (Rabbiner-Seminar) Fränckel'scher Stiftung

1850-1890 - Das Stadtgebiet wächst durch zahlreiche Eingemeindungen. Breslau erreicht gegen Ende des 19. Jahrhunderts die Zahl von beinahe 500.000 Einwohnern. Zeitweise ist es neben Leipzig fünftgrößte Stadt Deutschlands.

1905
- 57,5 % der Bewohner Breslaus sind evangelisch, 36,6 % römisch-katholisch.

1907 - Beim Brand des Ursulinerinnenklosters wurde der Dachstuhl der Kirche vernichtet und der 65 m hohe Turm brannte aus.

1910
- Die Technische Hochschule wird eingerichtet.

1910
- Bei einer Volkszählung geben 95,71 % der Bewohner Deutsch, 2,95 % Polnisch, 0,67 % Deutsch und Polnisch und 0,68 % Tschechisch als Muttersprache an.

1910-1913 - Hervorragende moderne Bauwerke entstehen, die Kaiserbrücke (1910), die TH und die Jahrhunderthalle (1913).

1913 - Ausstellung zur Jahrhundertfeier der Freiheitskriege in der neugebauten Jahrhunderthalle als Erinnerung an die preußischen Befreiungskriege gegen Napoleon I.

1913–1915
- Die Königin-Luise-Gedächtniskirche wird errichte.

Weimarer Republik, Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg

1919 - Breslau wird Hauptstadt der neu gegründeten Provinz Niederschlesien. Erster Oberpräsident Niederschlesiens wird Felix Philipp (SPD).

1921 - Bei den Wahlen zum niederschlesischen Provinziallandtag erreicht die SPD mit 51,19 % der Stimmen die absolute Mehrheit. Es folgen das katholische Zentrum mit 20,2 %, die DVP mit 11.9%, die DDP mit 9,5% und die KPD mit 3,6%.

1925-1930 - Nach der Eingemeindung von 54 Dorfgemeinden und Gutsbezirken erreicht Breslau auf einer Fläche von 175 km2 eine Einwohnerzahl von 600.000.

1933
- Bei den Wahlen zum niederschlesischen Provinziallandtag erreicht die NSDAP mit 51,7 % der Stimmen die absolute Mehrheit.

Am 28 April 1933 wird das Konzentrationslager Breslau-Dürrgoy eröffnet, in dem zwischen 200 und 400 politische Gefangene, meist Gegner der Nationalsozialisten aus SPD, KPD und der in Breslau stark vertretenen SAPD gefangen gehalten werden. Maßgeblich Verantwortlicher für das Konzentrationslager ist der Breslauer Polizeipräsident und SA-Obergruppenführer Edmund Heines. Das Konzentrationslager wird am 10. August 1933 geschlossen; die meisten Häftlinge werden in andere Konzentrationslager verlegt.

Vom 26. bis 31. Juli 1938 veranstaltet der Nationalsozialistische Reichsbund für Leibesübungen das Deutsche Turn- und Sportfest in Breslau.

In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938, der sogenannten Reichspogromnacht, wurde die 1872 erbaute Neue Synagoge in Breslau von SA-Männern zerstört. Sie zählte neben der Neuen Synagoge Berlin zu den prächtigsten Synagogen Deutschlands

Ab Mitte 1944 wurden in Breslau zwei Außenlager des KZ Groß-Rosen errichtet. Die Zwangsarbeiter von Lager 1 arbeiteten in den FAMO-Werken (Fahrzeug und Motorenbau) bei der Herstellung von Flugzeugmotoren. Die genaue Anzahl der Zwangsarbeiter in Lager 1 ist nicht bekannt. Lager 2 hatte 520, nach anderen Angaben zwischen 700 und 1000 Häftlinge. Die Zwangsarbeiter in Lager 2 arbeiteten bei den Firmen Borsig und Linke-Hoffmann. Etwa sieben Monate nach ihrer Gründung wurden beide Arbeitslager aufgelöst. Die ausschließlich männlichen Insassen beider Lager wurden am 23. Januar 1945 über das KZ Groß-Rosen in das KZ Buchenwald verbracht.

1944 - Im Herbst erlebt die Stadt die ersten alliierten Bombenangriffe, doch blieb ihr im Ganzen ein mit anderen deutschen Städten vergleichbares Schicksal erspart, weshalb Breslau auch spöttisch als "Reichsluftschutzkeller" bezeichnet wurde.

1944
- Breslau wird zur Festung erklärt, obwohl es zur Verteidigung gänzlich ungeeignet ist.

1945, 19. Januar - 7 Tage nach dem Durchbruch der Roten Armee an der Weichsel ergeht Evakuierungsbefehl. In Breslau bricht Panik aus.

1945, Januar - Sowjetische Truppen nähern sich Breslau, alle Schulkinder werden evakuiert (vornehmlich nach Böhmen), etwa 75 % der Einwohner fliehen in Richtung Böhmen oder Sachsen. Tausende kommen dabei im strengen Winter auf elende Weise um.

1945, 15. Februar - Breslau ist von der Roten Armee eingekreist. Zu dem Zeitpunkt befinden sich noch etwa 150.000 Einwohner und 40.000 Soldaten in der Stadt.

1945, Februar-Mai
- Schwere Kämpfe, Brände und Zerstörungen (Schlacht um Breslau)

1945, 6. Mai - Die Stadt kapituliert, 65 %-80 % der Gebäude liegen in Ruinen, davon 400 bekannte Baudenkmäler. Erstaunlicherweise blieben das Rathaus und viele Häuser am Ring unzerstört. Unmittelbar nach der Einnahme kommt es zu erheblichen Übergriffen der Roten Armee auf die deutsche Zivilbevölkerung (Vergewaltigungen etc.).

1945, 9. Mai - Sowjetische Militärbehörden übergeben die Verwaltung der Stadt an Polen.

Volksrepublik Polen

1945, 30. Juni - Die neuerrichteten Übergänge an Oder und Neiße werden geschlossen.

1945, Juli - In der Stadt befinden sich noch etwa 300.000 deutsche Einwohner, die schrittweise zunächst ausgehungert und vertrieben, später zwangsausgesiedelt werden (bis 1948). Polnische Neu-Breslauer besiedeln die Stadt, vornehmlich aus Zentralpolen, stärker ins öffentliche Bewusstsein treten polnische Vertriebene aus Lwów/Lemberg und anderen polnischen Gebieten östlich des Bug, die die UdSSR annektiert hatte.

1945, 2. August - Nach dem Potsdamer Abkommen erhält Polen von den Alliierten die Verwaltungshoheit in Schlesien.

1946, 8. März - Enteignung der deutschen Bewohner.

1946, Sommer - Die Zahl der polnischen Einwohner steigt auf etwa 30.000, die Zahl der Deutschen liegt mit fallender Tendenz noch darüber.

1946, 31. Oktober
- Auflösung der Evangelischen Kirche von Schlesien östlich von Oder und Neiße. Offizielle Schließung des evangelischen Bischofssitzes von Breslau durch polnische Behörden.

1948 - Die Stadt zählt 300.000 polnische bzw. ukrainische und 7.000 deutsche Einwohner.

1955 - Der Wiederaufbau der Altstadt beginnt.

1965
- 475.000 Einwohner

1970-1980 - Gründung von vielen neuen Wohnsiedlungen in den Vorstädten (Plattenbauten).

Dritte Polnische Republik

1990
- Der Wiederaufbau nimmt sich nun auch dezidiert deutschen Kulturerbes an und integriert dieses in die nunmehr polnische Breslauer Lokalidentität.

1997, Juli - Die Oderflut trifft Breslau mit voller Wucht. Die historischen Gebäude werden verschont, während viele Wohnhäuser aus der Gründerzeit schwer beschädigt werden und und nach der Überschwemmung vom Abriss bedroht sind.

2006, 13. Juli - wird die Jahrhunderthalle in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.

Aufgrund Artikels "Breslau" in Wikipedia, der freien Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 1. Dezember 2010 , 12:15. Breslau in der Wikipedia

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