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Marco der Pole
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AUSFLÜGE VON KRAKAU

AUSFLÜGE VON KRAKAU

Schtetlreise

Polen war Jahrhunderte lang das Zentrum des jüdischen Lebens in Europa. Am Ende des 18. Jahrhunderts lebten hier 80% aller Juden. Vor 1939 wohnten in Polen 3,5 Millionen Juden. Die deutsche Besatzung und deren Terror und Massenmord bedeuteten das Ende dieser vielfältigen und jahrhundertlangen Kultur. Es sind nur einige Spuren dieser für immer zerstörten Kultur übriggeblieben. Eine spezifische Ausprägung des jüdischen Lebens in Polen war das Schtetl, d. h. ein kleines Dorf, zum größten Teil von Juden bewohnt. Vor dem 2. Weltkrieg gab es viele Schtetl, auch in der Umgebung Krakaus, aber nur in wenigen sind bis heute Spuren der jüdischen Kultur erhalten geblieben.
Für unsere Reise haben wir solche Schtetl ausgewählt, deren Aussehen sich seit über einen halben Jahrhundert kaum verändert hat, - mit erhaltenen Synagogen, Friedhöfen, alter, erhaltener Baustruktur.
Das Projekt der Reise beinhaltet nicht nur die Besichtigung von Objekten sondern auch die Lektüre literarischer Texte von Schriftstellern wie Isaac Beshewis Singer, Martin Buber, Alfred Döblin, Mordechaj Gebirtig sowie das Hören jüdischer Musik (Klezmer Musik).
Die Reise beginnt in Dzialoszyce mit einem Besuch in den Ruinen einer Synagoge mit einem anschließenden Spaziergang durch die Stadt, wo man die im Original erhaltene Architektur besichtigen kann. Danach begeben wir uns nach Pińczów, wo wir uns in der Synagoge eine Fotoausstellung ansehen, die ein wenig das Leben der Polen und Juden vor dem 2. Weltkrieg zeigt. In Chmielnik besichtigen  wir eine neurestaurierte Synagoge, in der heute das Schtetl-Museum untergebracht ist, das die Geschichte der Juden aus Chmielnik und anderen Schtetl der Region zeigt und spazieren über den Marktplatz wie aus einem Roman von Isaac Bashevis  Singer. Später fahren wir nach Szydłów - die Ortschaft ist umgeben von mittelalterlichen Mauern und besitzt eine gut erhaltene Synagoge. Der letzte Punkt unserer Reise sind Chęciny - am Fuße der Ruinen des mittelalterlichen Schlosses gelegen. Das Städtchen bietet mit seiner provinzialen Architektur, mit seiner interessanten Synagoge und dem altem jüdischen Friedhof eine außergewöhnliche Atmosphäre.

Leistungen: Bus, Reiseleiter, Eintritte
Dauer: ca.10 St.
Preis: auf Anfrage

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