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Marco der Pole
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nach Breslau

Trebnitz (Trzebnica) - Leubus (Lubiąż) - Liegnitz (Legnica). Tagesausflug von Breslau

 

Trebnitz (Trzebnica)
Die 13 Tausend Einwohner zählende Kleinstadt ist bekannt aufgrund ihres Zisterzienser-Klosters, in dem die aus Bayern stammende Herzögin Hedwig (Jadwiga) von Andech-Meran beigesetzt ist. Verehrt wird sie als Patronin Schlesiens. Die heilige Hedwig war die Frau des Herzogs Heinrich I. und gebar sieben Kinder. Sie legte schließlich den Eid der Reinheit ab und lebte fortan als Ordensschwester. Hedwig widmete sich der charitativen Tätigkeit, indem sie sich um Kranke kümmerte, Arme unterstützte und Häftlinge besuchte. Auf ihre Initiative hin entstand in Trebnitz das Zisterzienserinnen-Kloster, beliebter Aufenthaltsort der Herzögin. Dort verbrachte sie ihre letzten Lebensjahre, starb am 14. Oktober 1243 und wurde im Kloster auch beigesetzt. Selig gesprochen wurde sie schon im Jahre 1267.
Das sich in Trebnitz befindende Kloster war das erste Frauenkloster in Schlesien. Es gehörte zwar anfangs den Zisterzienserinnen, aber nun kümmern sich darum die Borromäerinnen-Schwestern. Die Kirche und das Kloster wurden Mitte des 18. Jahrhunderts im Barockstil umgebaut. Das Grab der heiligen Hedwig ist stets das Ziel tausender Pilger aus ganz Schlesien.

Leubus (Lubiąż)
Das prachtvolle barocke, mit Werken Michael Willmans verzierte und mit einer 223 Meter langen Fassade versehene Gebäude des Zisterzienser-Klosters in Leubus wird nicht ohne Grund das „Schlesische Escorial” genannt. Der Festsaal des Klosters wird für den schönsten in Schlesien gehalten. Jedoch sind die meisten der über 300 Klostersäle leer und warten auf bessere Zeiten. Trotzdem hinterlässt dieses mächtige, malerisch am Oder-Ufer gelegene Kloster bei den Besucher einen bleibenden Eindruck.

Liegnitz (Legnica)
Die drittgrößte Stadt Niederschlesiens bewahrte sich trotz zahlreicher Kriegszerstörungen einige wertvolle Sehenswürdigkeiten aus der Zeit, als Liegnitz die Hauptstadt eines eigenständigen Herzogtums war: Das mächtige Piasten-Schloss, die Ritterakademie, der Dom, die Johannes-Kirche mit dem Mausoleum der Liegnitzer Herzöge. Lohnenswert ist auch die Besichtigung des Viertels mit dem Namen „Quadrat“, ein bis 1993 gesperrter Stadtteil, in welchem die größte Garnison der sowjetischen Armee in Polen stationiert war.

 

 

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