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Marco der Pole
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Bericht nach einer, von uns organiserten, Auschwitz - Gedenkstättenfahrt, Juni 2016

 

Wider dem Vergessen- Eine Gedenkstättenfahrt

Vermeintlich gut vorbereitet, fuhren am 23.05.16 zwanzig Jugendliche in Begleitung von Norman Uhlenbrock und Andreas Bröcker nach Oswiecim, Polen, den meisten besser bekannt  als“Auschwitz“. Wir hatten uns an drei Terminen darüber unterhalten, was uns in Auschwitz erwartet, haben Klezmer-Musik live gehört und den Film „Schindlers Liste“ angesehen.

Nach 14 Stunden Bahnfahrt erreichten  wir unsere 1. Etappe. Dort  waren wir in einem komfortablen Hotel untergebracht.

Nach dem späten Abendessen gab es noch eine kleine Vorbereitungsrunde, die wir mit  „Gefühls-Check“ betitelten. Momentaufnahmen zu der Frage: Wer geht wie mit belastenden Momenten um? Welche Form des Trostes ist mir angenehm?

Am nächsten Morgen ging dann die Fahrt quer durch die Stadt Oswiecim  zum KZ Auschwitz-Birkenau.

Ein Guide führte uns durch das Konzentrationslager. Wir waren mit Headsets ausgerüstet worden und hörten vieles, was wir nicht sahen. Die Tour ging schnell voran, es gab wenig Zeit, sich etwas genauer mal anzusehen. Dem Tor, mit der Überschrift „Arbeit macht frei“  folgten die Baracken der Häftlinge. In den Häusern erfuhren wir von den grausamen Foltermethoden der Nazis, sahen Räume mit tonnenweise abgeschnittenen Haaren,  zusammengebundenden Schuhen, Brillen, Prothesen. Denn das alles wurde den Menschen, überwiegend Juden, aber auch Sinti und Roma abgenommen und irgendwie zum Wohle des Deutschen Reichs wiederverwertet.

Zu viele Eindrücke, um sie auf sich wirken lassen zu können. Dann ging es weiter in die Stehkeller und in die Gaskammer. Von dort direkt ins Krematorium. Die Menschen, die hierher deportiert wurden (Zitat) „lebten 2 Minuten, zwei Stunden, 2 Tage, höchstens 2 Monate“.

Nach 3 Stunden kam eine Pause, die unbedingt nötig war.  Danach gingen wir wieder ins KZ, diesmal zu den Nationalaustellungen der betroffenen Länder bzw. Bevölkerungsgruppen (Juden und Sinti und Roma, Belgier, Russen, Griechen,etc.), die in den kasernenartigen Bauten  untergebracht waren. Das geschah in kleinen Gruppen und mit mehr Zeit zur individuellen Informationsaufnahme. Alles sehr tief ergreifend.

Bei der Tagesreflektion kam es zu heftigen Gefühlsausbrüchen.

Der nächste Tag führte uns ins Lager Birkenau. Das Tor, durch den die Züge ins Lager fuhren, war der einzige Zugang. Alle paar Meter standen hohe Wachttürme um das Lager herum und das Lager war auch noch eingeteilt in Frauen- und Kinderlager, Männerlager, Aufnahmelager. Schon am Bahngleis, so erzählte uns unser Guide, wurde über Leben und Tod entschieden. Die Todesfabrik wurde uns vor das geistige Auge geführt. Viel gab es nicht zu sehen. Aber was wir sahen, reichte. Dazu die detaillierten Schilderungen unseres Guides. Ein Latrinen- und Waschhaus, in dem kaum Wasser floss, eine Baracke, für 14 Militärpferde konzipiert, diente  400 Mann als Unterkunft, natürlich alles viel zu eng, unsauber, in Häftlingskleidung. Schwer nachzuvollziehen. 3 Stunden vergingen wie im Flug.

Die Mittagspause tat allen gut. Am Nachmittag hatten wir ein Workshop Angebot wahrgenommen zum Thema „Familienleben-ein Vergleich (Zigeunerlager und SS-Familien)“.

Die Tagesreflektion war noch emotionaler als die des  Vorabends.

Der Donnerstag, Fronleichnam, war zweigeteilt. Vormittags besuchten wir die Synagoge. Eine aktive Synogage , trotzdem es in Oswiecim  keine jüdische Gemeinde besteht.  (Alle jüdischen Mitbürger wurden in KZ`s verschleppt). Viele jüdische Besuchergruppen benutzen diesen Ort nach dem Besuch im Konzentrationslager.  Danach durchwanderten wir die Altstadt, die sogenannte Judengasse, und erfuhren so einiges über das jüdische Leben vor 1941.

Am Nachmittag fuhr uns ein Bus nach Krakau, wo wir ein Jugendhotel bezogen. Der dortige Stadtführer zeigte uns das historische Krakau und einige „königliche“ Kirchen, wie zum Beispiel den Krakauer Dom und die Marienkirche. Letztere durften wir aber aufgrund des Feiertags nicht betreten. Das holten wir dann am nächsten Morgen nach, bevor es dann ins jüdische Viertel Kazimierz ging. Hier besichtigten wir die Remuh Synagoge und den jüdischen Friedhof. Unter der Naziherrschaft wurde dieser Stadtteil vollkommen geräumt und die Bewohner wurden auf der anderen Seite der Weichsel ghettoisiert.  Aus diesem Bereich und aus dem  Zwangsarbeitslager Plaszow  hat der Fabrikant Oskar Schindler seine Mitarbeitenden  gewählt. Aber auch der im Ghetto praktizierende Apotheker  Tadeus Pankiewicz half der jüdischen Bevölkerung, wo er nur konnte.1983 wurde er mit dem Ehrentitel Gerechter unter den Völkern ausgezeichnet. Oskar Schindler erhielt diesen Titel 10 Jahre später. Schindlers Fabrik beherbergt heute eine Dauerausstellung zum Thema: Geschichte Krakaus in den Jahren 1939 – 1945. Leider ging es auch hier nur im Schweinsgalopp durch, so dass nur ein Teil der Gruppe wirklich etwas von der Museumsführung  mit bekam.

Den Abschlussabend verbrachten wir mit einem Essen im Klezmerhois im jüdischen Viertel mit  einem Klezmerkonzert.

Die Rückreise verlief problemlos und alle kamen gesund, aber nachdenklicher und mit erweitertem Horizont, wieder in Gelsenkirchen an. Ich kann jedem diese Reise, organisiert durch das polnische Reisebüro, Marco der Pole mit Sitz in Krakau,  in die Vergangenheit empfehlen.

Andreas Bröcker

Evangelische Christuskirchgemeinde Buer, Gelsenkirchen, Juni 2016

Gedenkstättenfahrt nach Krakau, OT Laer Bochum

Liebe Frau Kwasny,
wir sind wieder gut in der Heimat angekommen.
Vielen Dank für die tolle Organisation und die Betreuung vor Ort.
Ein schönes Wochenende!
Stefan K., April 2019

Individuelle Reise nach Krakau

Sehr geehrte Frau Walkowicz,
in der vorletzten Woche haben meine Frau und ich unsere Reise nach
Krakau durchgeführt. Wir möchten Ihnen mitteilen, dass wir mit der
Organisation vor Ort außerordentlich zufrieden waren. Ihre Fahrer waren
zuverlässig und pünktlich, die Programmpunkte ausnahmslos überwältigend,
die Stadtführung hervorragend. Die Ausdehnung des Besuchs in Auschwitz
auf sechs statt drei Stunden hat sich sehr bewährt. Man kann allen
Europäern und Deutschen, vor allem Jugendlichen, nur einen Besuch dort
nur dringend empfehlen.
Vielen Dank für die gute Organisation und freundliche Grüße

Jörg P., April 2019

Individuelle Reise nach Krakau

Liebe Frau Skrobisz, 
(...) herzlichen Dank für die tolle Organisation unserer Reise. Es hat wirklich alles sehr gut geklappt und wir haben die Zeit in Krakau genossen.
Viele  Grüße und ein schönes Osterfest, 
Diana H., April 2019

Reise nach Krakau und Auschwitz, Leon Foucault Gymnasium, Hoyerswerda

Liebe Frau Skrobisz,
Vielen herzlichen Dank. Es lief alles ganz toll und wir sind dankbar für diese ausgezeichnete Organisation.
LG
Andrea G., April 2019

Individuelle Gedenkstättenfahrt nach Krakau und Auschwitz

Liebe Frau Kwaśny
ich bin, nach interessanten zwei Tagen in Krakau, wohlbehütet wieder zuhause angekommen.
Möchte es nicht unterlassen, Ihnen für die reibungslose Organisation meines Aufenthaltes in Krakau, herzlich zu danken. Die Stadtführung von Monika war ausgezeichnet, kurzweilig und angenehm.
Die Organisation der Führungen Auschwitz I und Auschwitz - Birkenau haben von der morgentlichen Abholung
des Fahrers bis zurückbringen am Abend ins Hotel reibungslos geklappt.
Ich war die ganze Zeit von freundlichen und aufgestellten Personen umgeben.
Ich hätte mir zwei Tage mehr einplanen müssen für den Aufenthalt in Krakau.
Das nächste Mal gerne wieder mit Ihrer Organisation Frau Kwaśny.
Herzlichen Dank an euch alle und frohe Ostern

Felix H., Schweiz, April 2019

Reise nach Auschwitz und Krakau, Dr. Josef Schwalber Realschule, Dachau

Sehr geehrte Frau Skrobisz,
die Organisation war perfekt! Vielen Dank für Ihre tolle Arbeit.
Ich plane - wenn es genehmigt wird - für nächstes Jahr wieder eine ähnliche Reise.
Wenn es soweit ist, werde ich Sie kontaktieren.
Bis dahin beste Grüße!

Simon S., April 2019

Reise nach Krakau und Auschwitz, Geschwister Scholl Gymnasium, Pulheim

Liebe Frau Skrobisz,
wir sind heute Abend wieder in Köln angekommen. Es hat alles reibungslos geklappt und ich möchte mich bei Ihnen für die hervorragende Organisation bedanken. Wir haben viel gelernt und viel gesehen. Beide Führerinnen haben uns außerordentlich engagiert betreut und mit ihrem großen Wissen viel gelehrt.
Unser Guide in Auschwitz – Frau Silvia … (ich erinnere mich leider nicht an den Nachnamen) hat uns sehr einfühlsam durch diesen Ort des Schreckens begleitet (...)
beste Grüße aus Köln,
Hannes L., April 2019

Intensive Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz, Staatliche Regelschule Sömmerda und Staatliche Regelschule Weißensee

Sehr geehrte Frau Skrobisz,
Es hat alles reibungslos geklappt und wir sind sehr sehr zufrieden (...)
Also nochmals Danke für die tolle Organisation. Es hat von vorne bis hinten alles geklappt. Das Programm war sehr anspruchsvoll (für unsere Schüler) aber auch erlebnisreich und sehr interessant. Es gab seitens der Schüler durchweg positives Feedback. Besonderes Lob für alle Führungen. Die Führungen waren gut verständlich, interessant und auch pädagogisch sehr gut aufgearbeitet. Geben Sie bitte dieses Feedback auch an die Damen weiter. Sie leisten einen tollen Job! Das Zeitzeugengespräch war sehr emotional und für unsere Schüler (und auch Lehrer) sicher der beeindruckendste und emotionalste Teil der Gedenkstättenfahrt.  Die Verpflegung war sehr lecker, besonderes Highlight war das Abendessen im jüdischen Restaurant in Krakau. Bitte auch hier das Feedback weiterleiten (...)
Alles wirklich alles bestens. 10 von 10 Punkten für Marco der Pole! Wir werden Sie hier weiterempfehlen und werden Sie gerne wieder mit der Organisation der nächsten Fahrt (vermutlich im Jahr 2021) beauftragen.
Mit freundlichen Grüßen
Jörg B., März 2019

Reise nach Krakau und Auschwitz, Evangelische Pfarramt Kadelburg, Küssaberg

Sehr geehrte Frau Skrobisz,
wir sind sehr mit Ihrer Reise zufrieden gewesen, es war ganz toll und sehr gut organisiert (...)
Mit freundlichen Grüßen
Thomas O.H.K., März 2019

Individuelle Reise nach Krakau

Liebe Frau Kwasny,

im Namen von uns allen möchte ich mich bei Ihnen noch einmal für ihre Mühe herzlichst bedanken. Wir haben wundervolle Tage in der sehr schönen und sehr interessanten Stadt Krakau genossen und uns überaus wohl gefühlt, sowohl im Hotel, als auch während der ausgezeichneten Führungen durch Fr. Monika, die uns mit ihren ausgezeichneten, sachkundigen und kompetenten Erläuterungen in bestem Deutsch immer wieder positiv überraschte. Auch die Transfers von und zum Flughafen und nach Auschwitz-Birkenau haben bestens und absolut pünktlich geklappt. Noch einmal vielen, herzlichen Dank und liebe Grüße aus Fürstenfeld
P.S. Falls sie ähnliche Arrangements auch in anderen Regionen Polens anbieten können, lassen sie es uns wissen!

Wilhelm M., März 2019

Krakau - Auschwitz Gedenkstättenfahrt, Reckenberg Berufskolleg, Rheda-Wiedenbrück

Liebe Frau Kwasny,
herzliche Grüße aus Oswiecim - unsere Reise hat bisher einen tollen Verlauf gehabt. Wir waren gestern und heute in Auschwitz I und Auschwitz-Birkenau. Die Schülerinnen und Schüler sind ergriffen von dem Gesehenen und Gehörten. Maßgeblich hat dazu die kompetente Führung beigetragen, die uns die beiden Guids geboten haben. Auch mit dem Transfer vom Airport sowie die Unterbringung und Versorgung hier im Hotel klappt bestens.
Wir werden sicher einmal wieder mit Ihnen reisen und Sie auch gerne an andere Schulen empfehlen!

Herzliche Grüße
Jens R., Februar 2019

Krakau - Klassenfahrt, Alexander-von-Humboldt-Schule, Neumünster

Liebe Frau Walkowicz,
ich möchte Ihnen auf diesem Wege einen ganz großen Dank aussprechen. Es war eine tolle Fahrt: Ganz lieben Dank, dass alles so prima von Ihnen geplant war. Das Programm an sich war toll und vor allem die Guides waren bemerkenswert gut - sowohl in Auschwitz als auch in Krakau. Wir waren auch sehr zufrieden mit der Unterkunft und dem Essen. Wir fahren sehr gerne wieder mit Ihnen nach Krakow!
Vielen Dank! Mit freundlichem Gruß von
Anne S., Januar 2019