DE
Marco der Pole
ul. Sarego 22/3
31-047 Kraków, Polen
tel: +48 12 430 21 17
e-mail: office@marcoderpole.com.pl

Bericht nach einer, von uns organiserten, Auschwitz - Gedenkstättenfahrt, Juni 2016

 

Wider dem Vergessen- Eine Gedenkstättenfahrt

Vermeintlich gut vorbereitet, fuhren am 23.05.16 zwanzig Jugendliche in Begleitung von Norman Uhlenbrock und Andreas Bröcker nach Oswiecim, Polen, den meisten besser bekannt  als“Auschwitz“. Wir hatten uns an drei Terminen darüber unterhalten, was uns in Auschwitz erwartet, haben Klezmer-Musik live gehört und den Film „Schindlers Liste“ angesehen.

Nach 14 Stunden Bahnfahrt erreichten  wir unsere 1. Etappe. Dort  waren wir in einem komfortablen Hotel untergebracht.

Nach dem späten Abendessen gab es noch eine kleine Vorbereitungsrunde, die wir mit  „Gefühls-Check“ betitelten. Momentaufnahmen zu der Frage: Wer geht wie mit belastenden Momenten um? Welche Form des Trostes ist mir angenehm?

Am nächsten Morgen ging dann die Fahrt quer durch die Stadt Oswiecim  zum KZ Auschwitz-Birkenau.

Ein Guide führte uns durch das Konzentrationslager. Wir waren mit Headsets ausgerüstet worden und hörten vieles, was wir nicht sahen. Die Tour ging schnell voran, es gab wenig Zeit, sich etwas genauer mal anzusehen. Dem Tor, mit der Überschrift „Arbeit macht frei“  folgten die Baracken der Häftlinge. In den Häusern erfuhren wir von den grausamen Foltermethoden der Nazis, sahen Räume mit tonnenweise abgeschnittenen Haaren,  zusammengebundenden Schuhen, Brillen, Prothesen. Denn das alles wurde den Menschen, überwiegend Juden, aber auch Sinti und Roma abgenommen und irgendwie zum Wohle des Deutschen Reichs wiederverwertet.

Zu viele Eindrücke, um sie auf sich wirken lassen zu können. Dann ging es weiter in die Stehkeller und in die Gaskammer. Von dort direkt ins Krematorium. Die Menschen, die hierher deportiert wurden (Zitat) „lebten 2 Minuten, zwei Stunden, 2 Tage, höchstens 2 Monate“.

Nach 3 Stunden kam eine Pause, die unbedingt nötig war.  Danach gingen wir wieder ins KZ, diesmal zu den Nationalaustellungen der betroffenen Länder bzw. Bevölkerungsgruppen (Juden und Sinti und Roma, Belgier, Russen, Griechen,etc.), die in den kasernenartigen Bauten  untergebracht waren. Das geschah in kleinen Gruppen und mit mehr Zeit zur individuellen Informationsaufnahme. Alles sehr tief ergreifend.

Bei der Tagesreflektion kam es zu heftigen Gefühlsausbrüchen.

Der nächste Tag führte uns ins Lager Birkenau. Das Tor, durch den die Züge ins Lager fuhren, war der einzige Zugang. Alle paar Meter standen hohe Wachttürme um das Lager herum und das Lager war auch noch eingeteilt in Frauen- und Kinderlager, Männerlager, Aufnahmelager. Schon am Bahngleis, so erzählte uns unser Guide, wurde über Leben und Tod entschieden. Die Todesfabrik wurde uns vor das geistige Auge geführt. Viel gab es nicht zu sehen. Aber was wir sahen, reichte. Dazu die detaillierten Schilderungen unseres Guides. Ein Latrinen- und Waschhaus, in dem kaum Wasser floss, eine Baracke, für 14 Militärpferde konzipiert, diente  400 Mann als Unterkunft, natürlich alles viel zu eng, unsauber, in Häftlingskleidung. Schwer nachzuvollziehen. 3 Stunden vergingen wie im Flug.

Die Mittagspause tat allen gut. Am Nachmittag hatten wir ein Workshop Angebot wahrgenommen zum Thema „Familienleben-ein Vergleich (Zigeunerlager und SS-Familien)“.

Die Tagesreflektion war noch emotionaler als die des  Vorabends.

Der Donnerstag, Fronleichnam, war zweigeteilt. Vormittags besuchten wir die Synagoge. Eine aktive Synogage , trotzdem es in Oswiecim  keine jüdische Gemeinde besteht.  (Alle jüdischen Mitbürger wurden in KZ`s verschleppt). Viele jüdische Besuchergruppen benutzen diesen Ort nach dem Besuch im Konzentrationslager.  Danach durchwanderten wir die Altstadt, die sogenannte Judengasse, und erfuhren so einiges über das jüdische Leben vor 1941.

Am Nachmittag fuhr uns ein Bus nach Krakau, wo wir ein Jugendhotel bezogen. Der dortige Stadtführer zeigte uns das historische Krakau und einige „königliche“ Kirchen, wie zum Beispiel den Krakauer Dom und die Marienkirche. Letztere durften wir aber aufgrund des Feiertags nicht betreten. Das holten wir dann am nächsten Morgen nach, bevor es dann ins jüdische Viertel Kazimierz ging. Hier besichtigten wir die Remuh Synagoge und den jüdischen Friedhof. Unter der Naziherrschaft wurde dieser Stadtteil vollkommen geräumt und die Bewohner wurden auf der anderen Seite der Weichsel ghettoisiert.  Aus diesem Bereich und aus dem  Zwangsarbeitslager Plaszow  hat der Fabrikant Oskar Schindler seine Mitarbeitenden  gewählt. Aber auch der im Ghetto praktizierende Apotheker  Tadeus Pankiewicz half der jüdischen Bevölkerung, wo er nur konnte.1983 wurde er mit dem Ehrentitel Gerechter unter den Völkern ausgezeichnet. Oskar Schindler erhielt diesen Titel 10 Jahre später. Schindlers Fabrik beherbergt heute eine Dauerausstellung zum Thema: Geschichte Krakaus in den Jahren 1939 – 1945. Leider ging es auch hier nur im Schweinsgalopp durch, so dass nur ein Teil der Gruppe wirklich etwas von der Museumsführung  mit bekam.

Den Abschlussabend verbrachten wir mit einem Essen im Klezmerhois im jüdischen Viertel mit  einem Klezmerkonzert.

Die Rückreise verlief problemlos und alle kamen gesund, aber nachdenklicher und mit erweitertem Horizont, wieder in Gelsenkirchen an. Ich kann jedem diese Reise, organisiert durch das polnische Reisebüro, Marco der Pole mit Sitz in Krakau,  in die Vergangenheit empfehlen.

Andreas Bröcker

Evangelische Christuskirchgemeinde Buer, Gelsenkirchen, Juni 2016

Werte Frau Roziewicz,
nachdem wir gestern aus Krakau zurückgekehrt sind, möchte ich mich auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für die sehr gute Planung und Organisation unserer Reise nach Krakau bedanken.
Wir sind mit vielen guten Eindrücken zurückgekehrt und haben mit großem Interesse die Stadt Krakau erlebt. 
Wesentlich dazu beigetragen hat Frau Agata Dutkowska.Mein Mann und ich möchten uns auf diesem Weg noch mal ganz herzlich bei ihr bedanken und es ist uns ein großes Bedürfnis Frau Dutkowska sehr dafür zu loben. Durch sie erlebten wir Krakau von einer sehr lebendigen Seite. Wir waren beeindruckt von dem großen und umfangreichen Wissen von Frau Dutkowska über die Stadt und deren Geschichte, über ihre sehr vielseitige deutsche Ausdrucksweise und ihren enormen deutschen Wortschatz.
Gleichzeitig zeigte sie uns mit großer Liebe ihre Stadt, gab uns Tipps und zeigte uns viele außergewöhnlichen Orte, welche wir allein nicht entdeckt hätten. Sehr gern haben wir mit ihr diese Stunden erlebt und werden diese noch lange in extrem positiver Erinnerung behalten. Frau Dutkowska hat immer wieder unsere Neugierde zum Geschehen der Stadt geweckt und konnte uns viele Fragen außergewöhnlich gut beantworten.
Bitte geben Sie unser Dankeschön noch mal an Frau Dutkowska weiter. Eine besseren Stadtführerin hätten wir uns nicht vorstellen können!
Einen guten Start in die Woche wünsche ich Ihnen.
Mit freundlichen Grüßen
Heike Welz, Oktober 2012

Sehr geehrte Frau Roziewicz,
vielen Dank für die perfekte Organisation unserer Reise nach Krakau. Besser kann man es einfach nicht machen. Die Auswahl des Hotels war super – die Lage sehr zentral, man konnte alles prima erlaufen, das Frühstücksbüfett abwechslungsreich und reichlich. Die Stadtführung war durch Frau Teresa Ostrowska sehr persönlich gestaltet und äußerst interessant und informativ, die reichlich 6, Stunden vergingen wie im Fluge. Das Abendessen im jüdischen Restaurant und auch der Ausflug nach Wielicka waren perfekt vorbereitet. Alles in allem ist es Ihnen gelungen, dass wir mit Sicherheit wieder nach Polen kommen werden, um (noch einmal) Krakau aber auch andere Städte/Regionen zu besuchen. Gern würden wir dabei wieder auf Ihre Dienste zurück greifen. Wir werden Sie auf jeden Fall weiterempfehlen.
Herzliche Grüße
Simona und Gunter Schiemenz, September 2012


Lieber Herr Frysztacki,
seit schon fünf Tage sind wir wieder in Hamburg, höchste Zeit, mich mal zu melden und zu danken für die Organisation der sehr guten Reise. Es war alles sehr gut gemacht, das Programm stimmte und die Reisebegleitung war auch so, dass alle sehr zufrieden waren. Der Ort vom Jungfernhof ("Juspravmuiza" auf lettisch) haben wir auch gefunden, mit erheblicher Mühe, aber wir waren da. Herr Lenski und Dr. Keruss haben dabei geholfen, es zu finden, denn es ist ein völlig vergessener Ort.
Rien van Der Vegt, Gesellschaft für christlich  jüdische Zusammenarbeit, Hamburg, Jüdische Kulturreise nach Litauen und Lettland, September 2012

Lieber Marek,
die interessante Reise ist gut zu Ende gegangen. Herzlichen Dank! Die einzigen Kritikpunkte: Die An – und –Abfahrt zum Hotel und zwei wirklich nicht gute Zimmer dort. Der Abschlussabend in Posen fand in einer sehr  guten Atmosphäre statt, das Essen war hervorragend. . . Unsere Stadtführer/innen waren alle sehr gut! Auch hinsichtlich des Gesamtprogramms habe ich nur positive Rückmeldungen gehört.
Horst Röper, Deutsch - Polnische Gesellschaft Schleswig, Polenreise, September 2012

Sehr geehrte Frau Roziewicz,
unser Wochenende in Krakau ist nun vorbei. Auf diesem Wege möchten wir uns bei Ihnen für die Organisation des Wochenendes bedanken. 
Es hat alles wunderbar funktioniert, auch wenn wir etwas zu spät kamen fanden alle Führungen statt. Wir werden Sie gern weiterempfehlen.
Mit freundlichen Grüßen
Alle Mitarbeiter der UUB Dr. A. Schwan, September 2012

Hallo liebes "Marco-Team",
im Namen der Schüler des Gymnasium Alfelds sowie meiner Kollegin Frau Rothen möchte ich mich recht herzlich bedanken für die Organisation und Betreuung vor Ort in der vergangenen Woche. Die SChüler waren ebenso wie wir restlos begeistert. Unsere Stadtführerin Theresa sollte nochmal extra genannt werden, da sie es geschafft hat, junge Menschen für kulterelle und geschichtliche Informationen zu begeistern und sich so gut auf die Schülergruppe einzulassen.
Ich denke, dass ich mich in den kommenden Wochen nochmal bei Ihnen melden werde, um die Fahrt für das kommende Jahr zu organisiseren
Herzlichen Dank!
Viele Grüße aus Deutschland,
L. Zappe, September 2012

Hallo Frau Roziewicz,
Jetzt sind wir schon einige Tage von unserer Polen Reise zurück. Es hat uns allen außerordentlich gut gefallen, selbst meiner Frau und mir, derweil wir schon einige Jahre in Polen gelebt haben. Ihre Organisation war perfekt. Es gab keinerlei Probleme. Mit den von Ihnen ausgesuchten Reiseführern waren wir sehr zufrieden. Besonders erwähnen möchte ich die Stadtführung in Breslau. Unsere Führerin (Frau Renata - den Nachnamen habe ich leider vergessen und die Visitenkarte ist mir abhandengekommen) ist hoch qualifiziert und verfügt über ein außerordentliches Wissen in Bezug auf die heutigen Verhältnisse und vor allen Dingen über die Geschichte der Stadt. Ihr sei an dieser Stelle ein besonderes Lob ausgesprochen.
Sie haben uns allen ihr Land ein großes Stück näher gebracht und dafür möchten wir Ihnen persönlich ganz herzlich danken!
Mit freundlichen Grüßen
Gert - Dieter Wagner, August 2012

Sehr geehrte Frau Roziewicz,
unsere kleine Reisegruppe (7 Personen) ist wieder gut zuhause angekommen.
Dank Ihrer hervorragenden Planung und Organisation haben wir vier interessante Tage erlebt und sind beeindruckt vom wunderschönen Krakau.
Die Freundlichkeit der Menschen, die Sauberkeit der Stadt (trotz der vielen Besucher), die behutsame und gute Renovierung der Gebäude, die den mittelalterlichen Charme der Stadt erhalten hat, haben uns beeindruckt.
Mit dem von Ihnen vorgeschlagenen Besichtigungsprogramm und unseren Reiseführern waren wir sehr zufrieden, es hätte nicht besser sein können.
Das von Ihnen empfohlene Hotel Wawel war eine gute Wahl und ist mit seiner Lage ideal. 
Wir werden Sie gerne im Freundeskreis weiterempfehlen.
Nochmals herzlichen Dank. 
Viele Grüße
Erwin Weindl, August 2012

Sehr geehrte Frau Roziewicz,
ich möchte mich im Namen meiner Schüler und der mitfahrenden Eltern sehr herzlich für die Organsisation unserer Reise bedanken. Wir sind gestern etwas müde, aber auch mit sehr vielen Eindrücken zurückgegekehrt.
Alles hat wunderbar geklappt. Die Begleitungen für unsere Führungen waren sehr gut ausgewählt- Dank auch an die beiden Frauen.
Bitte richten Sie auch Herrn Krasnokucki nochmals herzliche Grüße von uns aus. Leider waren wir doch etwas verspätet angekommen, 9.10 Uhr, so dass er auf uns warten musste. Dann hat er so viele Erlebnisse geschildert (bis 11.30 Uhr!!!- Respekt, mit 87 Jahren, alles auf Deutsch), dass eigentlich keine Zeit für Fragen blieb... Ich hoffe, er war nicht verärgert darüber, denn wir mussten ja um 12.00 Uhr im Museum sein... Es tat mit etwas leid, aber ich sah keine andere Nöglichkeit in diesem Moment...
Ich hoffe, dass auch noch das restliche Geld bei Ihnen angkommen ist.
Mit freundlichen Grüßen
Liane Remus-Eickfeldt, Juli 2012

Liebe Frau Roziewicz,
wir sind wieder gut zu Hause gelandet und möchten uns auf diesem Wege bei Ihnen bedanken für die perfekte Organisation der Reise.
Alle Programmpunkte waren hochinteressant und sehr gut vorbereitet und sind uns von Frau Ostrowska charmant und umfassend  vermittelt worden.
Bei nächster Gelegenheit würden wir gern wieder Sie und Ihr Unternehmen in Anspruch nehmen und werden Freunden und Bekannten aufs wärmste ans Herz legen mit Marco der Pole zu planen wenn sie eine Reise nach Polen -oder weiter- planen.
Wir haben Ihre homepage nochmals studiert und sind nicht nur von dem angebotenen  Reiseprogramm begeistert sondern auch von der Qualität des Web-Auftritts insgesamt, der sehr neugierig macht, immer weitere Neuheiten zu entdecken, die sehr anschaulich vorgestellt werden.
Ihnen und dem gesamten Team Marco der Pole wünschen wir viele Kunden, gute Geschäfte, Freude an der Arbeit und alles Gute!
Freundliche Grüße
Helga und Uwe Quadejacob, Juni 2012


Sehr geehrte Frau Roziewicz,
wir möchten uns für die gute Organisation der Reise bei Ihnen bedanken. Beide Führerinnen, Frau Marzena Brynkus in Krakau und die Leherin In Auschwitz sind sehr kompetent. Da wir ebenfalls pensionierte Lehrer sind, haben wir uns bestens verstanden. Wir werden "Marco der Pole" -lustiger Name- weiter empfehlen.
Mit freundlichen Grüßen
Ursula und Klaus Hertel, Juni 2012

Sehr geehrte Frau Paulina Roziewicz,
wir, die Wanderfreunde Glauchau möchten uns bei Ihnen herzlich bedanken für Ihre gute Organisation und die gute Auswahl der Restaurants.
Es hat uns sehr gut gefallen, es war alles in bester Ordnung.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen aus Glauchau
Jens Wagner, Mai 2012