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Marco der Pole
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KLASSENFAHRTEN UND JUGENDREISEN

KLASSENFAHRTEN UND JUGENDREISEN

Auschwitz - Krakau Gedenkstättenfahrt, 6 Reisetage

Programm:

1.Tag
vormittags: Ankunft in Katowice oder Krakau. Bustransfer nach Oświęcim (Auschwitz)
nachmittags: Spaziergang durch Stadt Oswiecim (ihre Geschichte im Kontekst der Lagersgeschichte, Auschwitz III Monowitz - Sklavenarbeit der Häftlingen, Besuch in der Synagoge von Oswiecim)
abends: Filmvorfuehrung. Zb. "Die Hoffnung stirbt zuletzt" von Halina Birenbaum – jüdischen Überlebenden von Auschwitz

2.Tag
vormittags: Führung in der Gedenkstätte: Topographie und Logik der Vernichtung - Teil 1 Auschwitz I - Stammlager
nachmittags: Führung: Topographie und Logik der Vernichtung Teil 2 – Auschwitz II- Birkenau

3.Tag
vormittags: Archivarbeit in der Gedenkstätte, anschließend Zeit für die individuelle Erkundung des Ortes
nachmittags: Treffen mit einem Zeitzeugen oder wissenschaftlichen Mitarbeiter der Gedenkstätte
abends: Auswertung/Diskussion

4.Tag
vormittags: Gedenkakt in der Gedenkstätte, anschließend Fahrt nach Krakau.
Hotelbezug in Krakau
nachmittags: Erzpolnisches Krakau – zwischen Wien, Rom und Nürnberg“Stadtführung in der Altstadt von Krakau. Im Programm: Marktplatz, Marienkirche, Universitätsviertel, Königsweg mit der Berücksichtigung Geschichte der Stadt zu der Zeit der  Nazibesatzung (alte, deutsche Stadt Krakau, Generalguvernemount, Sonderaktion Krakau, Institut für Deutsche Ostarbeit, Widerstandbewegung)
abends: Zeit zur freien Verfügung

5.Tag
vormittags: „Vom Paradies Judeorum…“ – Führung durch das ehem. jüdische Stadtviertel Kazimierz. Im Programm:Szeroka Str., Remuh Synagoge mit Friedhof, Tempel Synagoge.
nachmittags: „… bis zum Abgrund“ Führung in dem eh. Ghetto und in den Gebäuden von Oskar Schindlers Deutscher Emailwarenfabrik (DEF). Besichtigung der Ausstellung „Krakau während der Okkupationszeit 1939 - 1945. KL (Das Leben der jüdischen Gemeinde vor dem Krieg. Erste Schikanen und Verfolgungen in den Jahren 1939 - 1940. Entfremdung von der Gesellschaft, Leben im Ghetto. Zwei Gerechte: Oskar Schindler und Tadeusz Pankiewicz. Das Konzentrationslager Plaszow - anschließend Zeit zur freien Verfügung 
abends: Abendessen im jüdischen Restaurant Klezmerhois mit Klezmer Konzert

6.Tag
Heimfahrt

Mögliche weitere Programmbausteine in der Gedenkstätte Auschwitz:

- Besichtigung von Auschwitz I – Stammlager (Geschichte, Topografie und Logik des Terrors und Massenmords),

- Besichtigung von Auschwitz II – Birkenau (Geschichte, Topografie und Logik des Terrors und Massenmords),

- Nationalausstellungen: jüdische, polnische, sowietische, holländische usw,

- Archiv: ein Querschnitt dessen, was im Archiv der Gedenkstätte vorhanden ist (Häftlingspersonalbögen, Häftlingsarbeitansatz, Sterbebücher, Strafmeldungen, Personalakten über SS-Männer, Briefe aus und nach Auschwitz, Kinder im Lager etc.) Nazi-Dokumente ermöglichen das Funktionieren des Lagers aus Sicht der Täter kennenlernen. Auch Häftlingsberichte sind vorhanden.

- Kunstsammlung in der Gedenkstätte (legale und illegale Kunst im Lager, Kunst der Überlebenden),

- Besichtigung der Stadt Oświęcim/Auschwitz: die Geschichte ihrer jüdischen Einwohner (vor dem Krieg fast 60% Einwohner der Stadt waren Juden), Nazipläne einer national-sozialistischen Musterstadt für Volksdeutsche aus dem Baltikum zu bauen (die damals gebauten Häuser sind bis heute zu sehen), Geschichte des Konzerns IG-Farben, der am Rande der Stadt ein riesiges Chemischen Kombinat baute und zu diesem Zweck die Arbeitskraft der Häftlinge nutzte (Auschwitz III) und schließlich Oświęcim/Auschwitz als eine lebendige Stadt – eine Möglichkeit etwas über das heutige Polen zu erfahren,

- Gespräch mit einem Zeitzeugen

- Besuch der Ausstellung von Marian Kolodziej. Marian Kołodziej - polnischer, bildender  Künstler und Bühnenbildner. Er war Häftling Nr. 432 des KZ Lager - Auschwitz vom ersten Tag der Existenz dieses Lagers, Ganze 4 Jahre blieb er in Auschwitz 1. Sein Überleben, die Geschichte der Deportation, die Verzweiflung und Fassungslosigkeit, kommen in seinen Bildern zum Ausdruck. Zum Thema Lagervergangenheit schwieg er 50 Jahre seines Lebens. Mitte der 90er Jahre, auf Grund seiner Krankheit, fühlte er die Kraft der Worte des Dichters Herbert: „Du bist mit dem Leben davon gekommen nicht um zu leben. Du hast wenig Zeit, du muss Zeugnis ablegen“. Durch seine Wort-Bilder, die „die Gedächtnisplatten“ bilden, führt er uns in das Gedächtnis-Labyrinth von dem, was er erlebte und erfuhr. 

- Treffen mit wissenschaftlichen Mitarbeiter der Gedenkstätte (Themen: Kinder in Auschwitz, Frauen in Auschwitz, Widerstand im Lager, Kunst im Lager, Arbeit der Häftlingen, IG-Farben, Sinti und Roma, Deutsche Besatzungszeit in Polen, Wahrnehmung der Gedenkstätte von verschiedenen National- und Religiösegruppen etc.),

Mehr über die Gedenkstätte Auschwitz und Gedenkstättenfahrten hier, über unseren Polen Klassenfahrten hier.

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